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Kolorektales Karzinom: Chirurgie – Wo sind die Grenzen?

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Bei der Therapie kolorektaler Lebermetastasen konnte in den letzten zehn Jahren durch Kombination systemischer, chirurgischer und lokal ablativer, radioonkologischer Therapieoptionen eine deutliche Verbesserung des Gesamtüberlebens beobachtet werden. Während die Prognose dieser Patienten im UICC Stadium IV mit einem medianen Überleben von 6,9 Monaten schlecht war, konnte die Überlebensrate durch die Einführung multimodaler Therapiekonzepte – wie sich in aktuellen Studien zeigt – auf über 50% gesteigert werden.

Bei primär resektablen, ausschließlichen hepatischen Metastasen kolorektaler Karzinome – aber auch bei oligometastasierten Patienten – basiert die chirurgische Therapie auf einer möglichst vollständigen Tumormassenreduktion. Patienten mit primär nicht resektablen hepatischen bei kolorektalem Karzinom sollten unter Beachtung der Lokalisation des Primärtumors möglichst einer hochaktiven Konversionstherapie zugeführt werden.

Lokale und regionale Therapieverfahren sind dabei ein wichtiger Bestandteil im multimodalen Therapiekonzept bei primär nicht vollständig resektablen kolorektalen Lebermetastasen. Bei ausgewählten Patienten sind derartige Therapien auch sinnvoll in Kombination mit Systemtherapien und ggfs. chirurgischer Resektionen eher frühzeitig im Behandlungsverlauf einzusetzen.

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