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Mammakarzinom: Kurative Therapie – Systemtherapie

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Die Heilungsrate beim neu diagnostizierten, nicht metastasierten Mammakarzinom in Deutschland beträgt derzeit 75–80%. Durch die Optimierung der Systemtherapie in der kurativen Situation wird die Mortalität stetig gesenkt. Erfolgreiche Entwicklungen sind der Einsatz neuer Substanzen (z.B. Pertuzumab, Carboplatin), einer genaueren Indikationsstellung (z.B. für Chemotherapie durch Multigensignaturen) und besserer Strategien (z.B. die Gabe der Chemotherapie neoadjuvant/präoperativ anstelle von adjuvant/postoperativ). Gerade die neoadjuvante Systemtherapie hat Vorteile gegenüber der adjuvanten: Sie ermöglicht die in-vivo-Sensitivitätstestung und dadurch die verfeinerte Prognoseabschätzung zum Zeitpunkt der Operation anhand von Surrogatmarker wie der pathologischen Komplettremission (pCR) beim aggressiven Mammakarzinom und dem CPS-EG Score bei hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen Mammakarzinomen. Dies ermöglicht die rasche Identifizierung resistenter Erkrankungen und die Evaluation neuer Therapiestrategien in post-neoadjuvante Therapiekonzepte. Beim hormonrezeptor-negativen, isolierten lokoregionären Rezidiv, das komplett reseziert werden kann, sollte eine „sekundär“ adjuvante oder neoadjuvante Chemotherapie diskutiert werden.

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