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Kopf-Hals-Tumoren: Systemtherapie – Immuntherapie

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Plattenepithelkarzinome des Kopf-Halses (SCCHN) sind inflammatorische Tumore mit einer hohen Mutationslast und ausgeprägter Immunzellinfiltration und bieten damit die Grundlage zum Einsatz einer Checkpunktinhibitor (CPI) Therapie. Nivolumab und Pembrolizumab sind die ersten Vertreter dieser neuen Therapieklasse, die zur Behandlung des rezidivierten und/oder metastasierten (R/M) SCCHN eingesetzt werden können. Auch mit der nun 2-jährigen Nachbeobachtung der Zulassungsstudie CM-209-141 zeigt sich der anhaltende therapeutische Effekt zugunsten der CPI Therapie, mit einer möglichen Plateauphase. Die Ergebnisse sind damit konkordant mit den Erfahrungen zur CPI Therapie aus Studien mit anderen Indikationen und unterstreichen den Langzeitnutzen bei einem Teil der Patienten. Neben der Wirksamkeit können CPI aber auch die Lebensqualität der Patienten erhalten und weisen eine geringe Rate an schwerwiegenden Toxizitäten auf. Die Summe dieser Eigenschaften unterstreicht die Rolle von CPI im Behandlungsalgorithmus von SCCHN.

Aktuelle Untersuchungen konnten die Wirksamkeit von CPI auch in lokalisierten Stadien zeigen und deuten damit die potenzielle Weiterentwicklung dieser neuen Behandlungsoption für frühere Stadien der SCCHN an. Aktuelle Studien untersuchen darüber hinaus die Therapieoptimierung mittels Kombinationstherapie und können so zur weiteren Verbesserung der Immuntherapie beitragen. Die Entdeckung der CPI Therapie für das SCCHN hat eine neue Therapieoption etablieren können, deren Entwicklung gerade erst begonnen hat, aber schon heute den Patienten eine verbesserte Therapiemöglichkeit bietet.

Die Erwartungen an die Immuntherapie sind hoch und die Entwicklung ist dynamisch.

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