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Gynäkologische Karzinome: VIN und Vulvakarzinom – Adjuvante Therapie: Für wen und was?

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Viele Fragen um die adjuvante Strahlentherapie beim Vulvakarzinom bleiben heute weiterhin offen. Im Bereich der Vulva besteht nach Operation lediglich bei einer R1/2 Resektion eine „harte“ Indikation zur Nachbestrahlung. Für die postoperative Radiatio des Tumorbettes aufgrund von anderen Faktoren wie z.B. Lymph-, Hämangioinvasion, HPV Status, Tumorgröße, Alter oder Grading, gibt es keine ausreichenden Daten.

In Abhängigkeit von Anzahl und Größe der inguinalen Lymphknotenmetastasen schließt sich die adjuvante Radiatio an die komplette inguino-femorale LNE an. Insbesondere Patientinnen mit ≥ 2 positiven Lymphknoten scheinen von einer adjuvanten Therapie zu profitieren. Die Daten für Patientinnen mit einer LK Metastase bleiben derzeit unklar. Die Empfehlung der deutschen S2k Leitlinie von 2015 sieht aber auch bei einzelner Metastase von > 5mm Durchmesser eine Bestrahlung der betroffenen Leiste vor. Eine zusätzliche Chemotherapie zur adjuvanten Radiatio scheint die Prognose der Patientinnen in Analogie zu anderen genito-analen Plattenepithelkarzinomen zu verbessern. Die Frage der pelvinen Therapie ist eine der schwierigsten beim Vulvakarzinom, da weder für die pelvine Lymphonodektomie noch die Radiotherapie des Beckens valide Indikationskriterien vorliegen.

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