Die Phase-3-Studie MYR301 zeigt, dass Bulevirtid bei chronischer Hepatitis D ein deutlich besseres virologisches und biochemisches Ansprechen erzielt als die unbehandelte Kontrollgruppe. Rund 45 % der Patient:innen erreichten den primären Endpunkt. Zusätzlich verbesserten sich ALT-Werte und Lebersteifigkeit. Das Sicherheitsprofil war insgesamt günstig mit überwiegend milden Nebenwirkungen. Damit stellt Bulevirtid eine wirksame Therapieoption dar.
Indikationen
Chronische Hepatitis D
Hepatitis-B/D-Koinfektion
Leberfibrose
Leberzirrhose
Wirkstoffe
Bulevirtid
Schlagworte
ALT-Response
antivirale Strategien
Biochemischer Surrogatmarker
chronische Virushepatitis
Entry-Inhibitor
Gallensäurenanstieg
HDV-Therapieoption
Leberelastographie
Leberfibroseprogression
Leberfunktionsparameter
Leberzellschutz
NTCP
RNA-Suppression
Therapieadhärenz
Therapieinnovation