Frexalimab, ein anti-CD40L-Antikörper der zweiten Generation, wurde in einer Phase-2-Studie bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose untersucht. Das primäre Ziel war die Reduktion neuer gadoliniumverstärkter T1-Läsionen nach 12 Wochen. Patienten erhielten entweder 1200 mg intravenös, 300 mg subkutan oder Placebo. Die Ergebnisse zeigten eine deutliche Reduktion neuer Läsionen in beiden Frexalimab-Gruppen im Vergleich zu Placebo. Explorative Analysen wiesen zudem auf eine Reduktion der Biomarker für neuroaxonale Schäden (NfL) und Entzündungsaktivität (CXCL13) hin. Häufigste Nebenwirkungen waren milde COVID-19-Fälle und Kopfschmerzen. Keine thromboembolischen Ereignisse wurden beobachtet. Längere Studien sind erforderlich, um die Langzeitwirksamkeit und Sicherheit zu bestätigen.
Eine grafische Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie in diesem Expanda Short.
Fachrichtungen
Indikationen
Proliferative Lupus-Nephritis
schubförmige Multiple Sklerose
systemischer Lupus erythematodes (SLE)
Wirkstoffe
Frexalimab
Schlagworte
Anti-CD40L-Antikörper
Bildgebende Endpunkte
Biomarker
CD40-CD40L
CXCL13
Entzündungsaktivität
Gadoliniumverstärkte T1-Läsionen
Immunsuppression
Neurofilament light (NfL)
Phase-2-Studie
Sekundäre progressive Multiple Sklerose
Sicherheit und Verträglichkeit
Thromboembolische Ereignisse