Seminar Empfehlung
MGRS
Prof. Dr. med. Jan Jakob Menne
Tumortherapie bei Niereninsuffizienz
PD Dr. med. Stefanie Zschäbitz
Immuntherapie nach Transplantation
PD Dr. Christina Scheel
Referent:in
KRH Klinikum Siloah, Hannover
Klinik für Nephrologie, Angiologie und Rheumatologie
Chefarzt
Referent:in
Universitätsklinikum Heidelberg
Medizinische Onkologie / Sektion Translationale Uroonkologie
Oberärztin an der Klinik für Medizinische Onkologie / Komm. Sektionsleitung
Referent:in
St. Josef-Hospital Bochum
Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum / Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Oberärztin, Schwerpunkte Dermatoonkologie und -pathologie
In diesem interdisziplinären Video diskutieren drei Expert:innen die Schnittstelle zwischen Nephrologie und Hämatoonkologie und beleuchten zentrale klinische Fragestellungen anhand aktueller Daten und praxisnaher Beispiele.
Prof. Dr. Jan Jakob Menne aus Hannover widmet sich der monoklonalen Gammopathie renaler Signifikanz (MGRS) und stellt ein Fallbeispiel einer Patientin mit multiplem Myelom und CAST-Nephropathie vor. Im Fokus stehen dabei effektive Therapiemöglichkeiten sowie die häufigsten Manifestationen der MGRS. Darüber hinaus werden die renalen Manifestationen beim multiplen Myelom und im Kontext der MGRS eingeordnet.
PD Dr. Stefanie Zschäbitz aus Heidelberg beleuchtet die Tumortherapie bei Niereninsuffizienz und geht auf den möglichen Zusammenhang zwischen CKD und einem erhöhten Krebsrisiko ein. Diskutiert werden zudem relevante Parameter zur Prädiktion und zum Monitoring von Nierenfunktionsstörungen in der Onkologie sowie die Ursachen einer Niereninsuffizienz bei hämatoonkologischen Patientinnen und Patienten. Ergänzend werden lokale Therapieansätze beim lokal begrenzten sowie metastasierten Nierenzellkarzinom sowie medikamentöse Therapiemöglichkeiten dargestellt.
PD Dr. Christina Scheel aus Bochum fokussiert auf die Immuntherapie nach Nierentransplantation. Thematisiert wird der Einsatz von Checkpoint-Inhibition bei fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom in nierentransplantierten Patientinnen und Patienten. Zudem werden neue Daten zur Medikamentenzulassung von Cemiplimab im Rahmen der C-POST-Studie sowie erste klinische Erfahrungen vorgestellt. Abschließend werden Ergebnisse einer prospektiven Phase-1-Studie zur Kombination von Cemiplimab mit mTOR-Inhibition bei Nierentransplantierten diskutiert.
Fachrichtungen
Indikationen
Castnephropathie
lokal begrenztes Nierenzellkarzinom
Metastasiertes Nierenzellkarzinom
MGRS
Monoklonale Gammopathie
Multiples Myelom
Niereninsuffizienz
Plattenepithelkarzinom
Proteinurie
Thrombotische Mikroangiopathie
Wirkstoffe
Bortezomib
Cemiplimab
Cetuximab
Daratumumab
Prednisolon
Schlagworte
C-POST-Studie
CAR-T-Zell Therapie
International Myeloma Working Group
KDIGO
Nierenbiopsie
Nierentransplantation
Tumortherapie