Seminar Empfehlung
Sichtweise zur Monatsblutung
PD Dr. med. Susan Halimeh
Sichtweise zur Schwangerschaft
Dr. med. Manuela Krause
Sichtweise zum Bewegungsapparat
PD Dr. Björn Habermann
Referent:in
Gerinnungszentrum Rhein-Ruhr, Duisburg
Universitätsklinikum Essen
Fachärztin für Transfusionsmedizin, Hämostaseologie, Kinder- und Jugendmedizin
Referent:in
DKD Helios Klinik Wiesbaden
Leitung der Hämostaseologie
Referent:in
Orthopädie am Fürstenhof, Frankfurt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
In diesem Video geben Dr. Susan Halimeh aus Duisburg, Dr. Manuela Krause aus Wiesbaden und Dr. Björn Habermann aus Frankfurt einen umfassenden Überblick über Blutungsneigungen bei Frauen und Mädchen und beleuchten dabei aktuelle Erkenntnisse sowie praxisrelevante Aspekte der Versorgung.
PD Dr. Susan Halimeh geht auf die grundlegende Bedeutung von Blutungsstörungen bei Frauen ein und hebt insbesondere die hohe Prävalenz und klinische Relevanz starker Menstruationsblutungen (HMB) hervor, die häufig unterschätzt werden und ein zentrales Leitsymptom darstellen.
Dr. Manuela Krause fokussiert sich auf die therapeutischen Möglichkeiten, darunter Tranexamsäure und hormonelle Verfahren (z. B. LNG-IUS), sowie auf das Management in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, das eine strukturierte und interdisziplinäre Betreuung erfordert.
Dr. Björn Habermann beleuchtet die bislang oft vernachlässigte Gelenkbeteiligung bei Frauen mit Blutungsstörungen und zeigt, dass Gelenkblutungen und daraus resultierende Arthropathien auch bei Frauen klinisch relevant sind, jedoch häufig nicht erkannt werden.
Abschließend wird deutlich, dass Blutungsstörungen bei Frauen und Mädchen eine multidimensionale Herausforderung darstellen. Neben der Behandlung gynäkologischer Blutungen gewinnt insbesondere die frühzeitige Diagnostik, individualisierte Therapie und interdisziplinäre Versorgung über alle Lebensphasen hinweg zunehmend an Bedeutung.