Die 5 in der 5-2-1-Regel: Der Kompass für die Therapieentscheidung
Dr. med. Andreas Becker
Apomorphin im Faktencheck: 5 Mythen auf dem Prüfstand
Prof. Dr. med. Georg Ebersbach
5 Jahre gelebte Erfahrung mit LECIG – weil Lebensqualität zählt
Dr. med. Sarah Gößling
Wissenschaftliche Leitung
Klinikum Siegen
Klinik für Neurologie
Chefarzt
Referent:in
SRH Kurpfalzkrankenhaus
Abteilung für Neurologie
Chefarzt & Ärztlicher Direktor
Referent:in
Neurologisches Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen / Parkinson
Chefarzt
Referent:in
DRK gemeinnützige Krankenhausgesellschaft mbH Saarland
Abteilung für Neurologie
Chefärztin
NeuroLive mit 5 Impulsen für die Versorgung des fortgeschrittenen Parkinsons. Wie lässt sich die Versorgung von Patient:innen mit fortgeschrittenem Parkinson heute strukturierter, evidenzbasiert und patientenorientiert gestalten? Von der 5-2-1-Regel über Mythen zur Apomorphintherapie bis zu 5 Jahren klinischer Erfahrung mit LECIG – drei Vorträge geben praxisnahe Orientierung für Therapieentscheidungen im Alltag.
In dieser Online-Fortbildung der NeuroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Dr. med. Andreas Becker aus Heidelberg stellt die 5 in der 5-2-1-Regel als praxisnahen Kompass für die Therapieentscheidung bei fortgeschrittenem Morbus Parkinson vor. Dr. Becker erläutert, woran sich ein fortgeschrittenes Krankheitsstadium erkennen lässt, und zeigt auf, wie die Regel als Screening-Indikator im Praxisalltag eingesetzt werden kann. Dabei geht Dr. Becker auch auf die Grenzen und Stolpersteine der Regel ein und leitet daraus konkrete Empfehlungen für die frühzeitige Patientenaufklärung ab.
Prof. Dr. med. Georg Ebersbach aus Beelitz nimmt Apomorphin im Faktencheck unter die Lupe und räumt mit 5 weitverbreiteten Mythen rund um diese Therapieoption auf. Anhand aktueller Studiendaten ordnet Prof. Ebersbach Wirksamkeit, Langzeitanwendbarkeit und nächtlichen Einsatz von Apomorphin neu ein, blickt auf die historischen Wurzeln der Substanz zurück und stellt einen Kostenvergleich zu anderen gerätegestützten Therapien vor.
Dr. med. Sarah Gößling aus Saarlouis teilt 5 Jahre gelebte Erfahrung mit der LECIG-Therapie und macht deutlich, warum Lebensqualität für sie der entscheidende Maßstab in der Parkinsonversorgung ist. Dr. Gößling zeigt, wie sich motorische Fluktuationen im Praxisalltag erkennen lassen und wann der richtige Zeitpunkt für gerätegestützte Therapien gekommen ist. Praxisnah berichtet Dr. Gößling über den Therapiestart und -verlauf mit LECIG und ordnet direkte sowie indirekte Krankheitskosten in einen größeren Versorgungskontext ein.
Kanal
Indikationen
Dyskinesie
Fortgeschrittener Parkinson
Halluzinationen
Insomie
Morbus Parkinson
Parkinson
Parkinson-Krankheit
Wirkstoffe
Apomorphin
Carbidopa
Entacapon
Foslevodopa/Foscarbidopa
L-Dopa
LCIG
LECIG
Levodopa
Schlagworte
APOMORPHEE
Apomorphin-Pumpentherapie
Continuous subcutaneous apomorphine infusion (CSAI)
Dystonie
Fluktuation
MDS-UPDRS
nicht-motorische Fluktuationen
Pumpentherapie
suspected advanced PD
Tiefe Hirnstimulation (THS)
TOLEDO