Wie hilfreich ist Bewegung wirklich?
Prof. Dr. med. Dr. Sportwiss. Christine Joisten
Welche Ernährung ist die richtige?
Prof. em. Dr. med. Hans Hauner
Was bringen Medikamente?
Prof. Dr. med. Matthias M. Weber
Wissenschaftliche Leitung
DKD Helios Klinik Wiesbaden GmbH
Leitende Fachärztin Endokrinologie
Referent:in
Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft
Leiterin der Abteilung III Bewegungs- und Gesundheitsförderung
Referent:in
Technische Universität München
Internist mit dem Schwerpunkt Endokrinologie/Diabetologie, Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin
Referent:in
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Leiter der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten, Leiter der Staatlich anerkannten Schule für Diätassistenten an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg - Universität in Mainz
Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe, Diabetologe DDG, Ernährungsmedizin
PraxisLive zum Thema Adipositas in der Hausarztpraxis: Therapieoptionen und Lebensstilfaktoren. Wie hilfreich ist Bewegung wirklich für die Gewichtsreduktion? Welche Erfolge sind mit Medikamenten erzielbar? Und welche Ernährungsformen sind am effektivsten?
In dieser Online-Fortbildung der PraxisLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Dr. Christine Joisten aus Köln beantwortet die Frage, wie hilfreich Bewegung wirklich ist. Zunächst differenziert Prof. Joisten die Begriffe „körperliche Aktivität“, „sportliches Training“, „Fitness“ und „Alltagsmobilität“ und stellt die physiologischen Effekte von Bewegung dar, darunter die Wirkung von Myokinen und Exokinen. Zudem stellt Prof. Joisten körperliche Aktivität als „Polypille“ mit breitem Nutzen, unabhängig vom Gewichtsverlust, dar. Thematisiert werden auch die Leitlinienempfehlungen zur Bewegungssteigerung im Kontext pharmakologischer oder chirurgischer Therapien sowie der Erhalt der fettfreien Körpermasse.
Prof. Dr. Hans Hauner aus München setzt sich mit der Frage der richtigen Ernährung auseinander. Prof. Hauner beschreibt typische Ernährungsgewohnheiten, die das Risiko für die Entstehung von Adipositas erhöhen und stellt verschiedene leitliniengerechte Ernährungstherapien vor: von moderat kalorienreduzierten Kostformen über mediterrane und kohlenhydratarme Ernährung bis hin zu Formuladiäten. Ergänzend beleuchtet Prof. Hauner die evidenzbasierte Wirksamkeit dieser Strategien und gibt praxisnahe Empfehlungen zu ihrer Umsetzung im hausärztlichen Alltag.
Prof. Dr. Matthias M. Weber aus Mainz widmet sich der Wirksamkeit medikamentöser Therapieoptionen. Im Mittelpunkt stehen die GLP-1-Agonisten und dualen GIP/GLP-1-Agonisten, deren Wirkmechanismus und klinische Studiendaten ausführlich diskutiert werden. Neben der Gewichtsreduktion werden positive Effekte auf Blutdruck, Blutfette, Fettleber, Herzinsuffizienz und das Diabetesrisiko erörtert. Abschließend wirft Prof. Weber einen Blick auf zukünftige Substanzen in der Entwicklung und auf die Frage, ob moderne Medikamente die Lücke zur bariatrischen Chirurgie schließen können.
Kanal
Indikationen
Adipositas
Chronische Nierenerkrankung (CKD)
Diabetes
Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF)
Wirkstoffe
GLP1-Rezeptor-Agonisten
Liraglutid
Semaglutid
Tirzepatid
Schlagworte
DROPLET
Ernährung
FLOW-Studie
Formuladiäten
Inkretine
Low Carb
Low Fat
Polypill
S3-Leitlinie Adipositas - Prävention und Therapie
Sedentary behaviour”/Sitzendes Verhalten
SELECT Study
SURMOUNT-1-Studie
SURPASS-3
Synergy NASH Studie