Implementierung ePA - was haben wir gelernt?
Anna Goldsworthy
Das Datennutzungskonzept: Potenziale für die Versorgung
Tom Mühlmann
Die ePA – Freund oder Feind?
Birgit Bauer
Moderation
LMU Klinikum München
Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin am LMU Klinikum München
Leitung des Lehrstuhls für KI-unterstützte Therapieentscheidungen an der LMU München
Referent:in
Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg e.V.
Geschäftsführende Vorständin
Referent:in
BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.
Mitglied der Geschäftsführung (Chief Digital Officer), Geschäftsfeldleiter Digitale Transformation
Referent:in
edha - european digital health academy gGmbH, Abensberg
Gründerin und Koordinatorin der Initiative Data Saves Lives Deutschland
Founder - Managing Partner | Geschäftsführerin von edha
medLive digital über alles rund um die elektronische Patientenakte (ePA). Wie weit ist die aktuelle Implementierung der ePA in der Praxis vorangeschritten und welche Hürden sind noch zu nehmen? Was beinhaltet das Datennutzungskonzept und welche Potenziale können hier noch ausgeschöpft werden? Wie sieht es mit der Sicht der Patient:innen aus, welche Bedenken stehen im Raum und welchen Herausforderungen sehen sich auch Ärztinnen und Ärzte gegenüberstehen?
In dieser Online-Fortbildung der medLive digital-Sendereihe für Sie im Studio:
Anna Goldsworthy aus Nürnberg fasst die wichtigsten Learnings aus Projekten und Praxistests zur Implementierung der ePA zusammen. Dabei zeigt Frau Goldsworthy auf, welche praktischen Erfahrungen in den verschiedenen Projekten gesammelt wurden, auf welchen Wegen die ePA getestet wurde, wo sie aktuell steht und welche Erkenntnisse sich für den Versorgungsalltag ableiten lassen.
Tom Mühlmann aus Berlin präsentiert das Datennutzungskonzept und erläutert dessen Potenziale für die Versorgung. Dabei fokussiert sich Herr Mühlmann auf das Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ), die rechtlichen Grundlagen sowie das Opt-out-Prinzip zur Wahrung der Datenhoheit. Abschließend wirft Herr Mühlmann einen Blick auf den European Health Data Space (EHDS), dessen Ziel die europaweite Verknüpfung von Forschung und Versorgung ist.
Die ePA – Freund oder Feind? – diese Frage beantwortet Birgit Bauer aus Abensberg. Dazu stellt Frau Bauer den aktuellen Status der ePA auf den Prüfstand. Schwerpunkte ihrer Ausführungen sind die geringe Nutzung, fehlende Informationen und die damit verbundenen Hürden für Patient:innen und Leistungserbringer:innen. Gleichzeitig verdeutlicht sie, welches Potenzial die elektronische Patientenakte für die Versorgung, Forschung und Partizipation hat, und zieht internationale Beispiele zum Vergleich heran.
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