Kumulative Krankheitslast – Bedeutung einer chronischen Erkrankung für den Patienten
Prof. Dr. med. Matthias Augustin
Der Einfluss innovativer Therapien auf die kumulative Krankheitslast
Prof. Dr. med. Petra Staubach-Renz
Wissenschaft meets Alltag – Die kumulative Krankheitslast patientengerecht vermitteln
Prof. Dr. med. Marthe-Lisa Schaarschmidt
Wissenschaftliche Leitung
Derma Köln
Facharztzentrum am Heilig Geist-Krankenhaus
Leitende Ärztin
Referent:in
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP)
Institutsdirektor
Referent:in
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Hautklinik und Poliklinik / Verantwortlich für entzündliche Dermatosen inkl. Kindersprechstunde, Leitung Clinical Research Center, Oberärztin
Referent:in
Universitätsmedizin Mannheim
Hautklinik
Oberärztin der Allgemeinen Hautambulanz, Leiterin des Bereichs Dermatoimmunologie & der Studienambulanz für chronisch-entzündliche Dermatosen sowie der AG chronisch-entzündliche Dermatosen
Diese DermaLive Sendung informiert, wie sich die unsichtbare Last der Atopische Dermatitis messen und verstehen lässt.
Prof. Matthias Augustin aus Hamburg beleuchtet in seinem Vortrag die kumulative Krankheitslast und zeigt auf, welche weitreichende Bedeutung eine chronische Erkrankung für betroffene Patient:innen haben kann. Nach einer Einleitung zur chronischen Erkrankung, der Krankheitslast und dem Versorgungsbedarf geht Prof. Augustin auf das Konzept der CLCI (Cumulative Life Course Impairment) näher ein. Dabei werden unter anderem die Identifikation von Patienten mit hohem Risiko, die strukturierte Therapieeinleitung sowie die Definition und Erreichung konkreter Therapiezielsetzungen thematisiert.
Prof. Petra Staubach-Renz aus Mainz spricht in ihrem Vortrag über den Einfluss innovativer Therapien auf die kumulative Krankheitslast und veranschaulicht dies anhand praxisnaher Fallbeispiele. Prof. Staubach-Renz geht auf die Risikofaktoren der atopischen Dermatitis (AD) ein und stellt die verfügbaren therapeutischen Optionen detailliert vor. Im Anschluss wird das aktuelle Stufenschema zur Behandlung der AD im Jahr 2025 erläutert. Darüber hinaus wird die Bedeutung einer frühzeitigen und wirksamen Therapie sowie der zentrale Aspekte des Patientenmanagements beleuchtet.
Prof. Marthe-Lisa Schaarschmidt aus Mannheim stellt die Verbindung zwischen der Wissenschaft und klinischem Alltag her. Hierbei werden praxisnahe Tipps, wie die kumulative Krankheitslast patientengerecht vermittelt werden kann, gegeben. Prof. Schaarschmidt beleuchtet zunächst zentrale Elemente einer erfolgreichen Kommunikation und zeigt auf, wie sich die Beziehungsebene und die Sachebene sinnvoll miteinander verbinden lassen. Im weiteren Verlauf rückt die gemeinsame Entscheidungsfindung (Shared Decision Making) in den Fokus.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
Akne inversa
Allergische Rhinitis
Alopecia areata (AA)
Arthritis
Asthma
Atopische Dermatitis (AD)
chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
chronische Hautkrankheiten
Chronische Rhinosinusitis (CRS)
Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP)
Colitis ulcerosa
Depression
EoE
Eosinophile Ösophagitis
Fatigue
Handekzem
Heuschnupfen
Hidradenitis suppurativa (HS)
Juckreiz
Lebensmittelallergie
Morbus Crohn
Neurodermitis
Prurigo nodularis
Pruritus
Psoriasis
Psoriasis-Arthritis (PsA)
rheumatoide Arthritis (RA)
Schlafstörungen
Wirkstoffe
Abrocitinib
Azathioprin
Baricitinib
Cyclosporine
Dupilumab
IL-13
IL-31
IL-4
Kortikosteroide
Lebrikizumab
Methotrexat
Mycophenolatmofetil (MMF)
Nemolizumab
Pimecrolimus
Tacrolimus
Tralokinumab
Upadacitinib
Schlagworte
Basis-Therapie
Beziehungsebene
Cumulative Life Course Impairment (CLCI)
EKG
Elektroenzephalografie (EEG)
innovative Therapien
Komorbidität
Kumulative Krankheitslast
LIBERTY AD PED OLE
Patientenmanagement
PEDISTAD
Phototherapie
Präventivtherapie
Prophylaxe
Risikofaktoren
S3-Neurodermitis-Leitlinie
Sachebene
Schnarchen
Shared Decision Making (SDM)
stringente Therapieinduktion
Stufenschema
Supportivtherapie
systemischen Therapieoptionen AD
Therapieoptionen
Therapieziele
Versorgungsbedarf