Differenzialdiagnosen
Prof. Dr. Rüdiger Hilker-Roggendorf
Fokussierter Ultraschall / Welche Rolle spielen Dopaminagonisten heute noch?
Prof. Dr. med. Ullrich Wüllner
Tiefe Hirnstimulation und Pumpentherapie
Univ.-Prof. Dr. med. Lars Timmermann
Wissenschaftliche Leitung
Klinikum Siegen
Klinik für Neurologie
Chefarzt
Referent:in
Gemeinschaftspraxis Neurologie Bad Soden
Facharzt für Neurologie
Referent:in
Universitätsklinikum Bonn
Klinik und Poliklinik für Parkinson, Schlaf- und Bewegungsstörungen / Zentrum für Neurologie
Direktor
Referent:in
Universitätsklinikum Giessen und Marburg
Klinik für Neurologie
Klinikdirektor
NeuroLive widmet sich dem Thema Bewegungsstörungen und Parkinson. Wie können Differentialdiagnosen präzisiert werden? Welche Fortschritte gibt es bei der tiefen Hirnstimulation? Und welche Möglichkeiten bietet der fokussierte Ultraschall?
In dieser Online-Fortbildung der NeuroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Rüdiger Hilker-Roggendorf aus Bad Soden erläutert Differenzialdiagnosen im Parkinson-Spektrum mittels bildgebender Verfahren und betrachtet diese aus verschiedenen, für die Klinik relevanten Situationen. Zunächst veranschaulicht Prof. Hilker-Roggendorf das diagnostische Vorgehen bei einem typischen Parkinson-Syndrom. Zudem diskutiert Prof. Hilker-Roggendorf die Diagnostik bei Parkinson-verdächtigen, jedoch ätiologisch nicht eindeutig zuordenbaren Symptomatiken. Abschließend befasst sich Prof. Hilker-Roggendorf mit der Differenzialdiagnostik bei Verdacht auf ein atypisches Parkinson-Syndrom.
Prof. Dr. med. Ullrich Wüllner aus Bonn stellt zunächst den fokussierten Ultraschall vor. Hierbei erörtert Prof. Wüllner die Zielpunkte, die Therapieplanung und -optimierung sowie die Nebenwirkungen. Dies wird mit Fallbeispielen veranschaulicht. Zudem beantwortet Prof. Wüllner die Frage, welche Rolle Dopaminagonisten heute noch spielen, und gibt einen Überblick über die Therapieempfehlungen. Dabei diskutiert Prof. Wüllner den Zeitpunkt des Therapiebeginns, die Therapiewahl und vergleicht die Ergebnisse verschiedener Studien zur Wirksamkeit.
Univ.-Prof. Dr. med. Lars Timmermann aus Marburg gibt einen kompakten Überblick über die tiefe Hirnstimulation und die Pumpentherapie als Eskalationsoptionen beim fortgeschrittenen Parkinson. Dabei stellt Prof. Timmermann die jejunale Levodopa/Carbidopa-Infusion (LCIG) via PEG-Sonde, die Levodopa-Carbidopa-Entacapone-Pumpe, das subkutane Foslevodopa/Foscarbidopa und die Apomorphin-Pumpe mit ihren jeweiligen Wirkungen und Nebenwirkungen gegenüber. Abschließend erläutert Prof. Timmermann das Verfahren der tiefen Hirnstimulation und das neue Konzept der Digital Deep Brain Stimulation.
Kanal
Indikationen
Bewegungsstörung
Corticobasales Syndrom (CBS)
Dyskinesie
Essentieller Tremor
Fahr-Syndrom
Hydrocephalus
Morbus Parkinson
Morbus Wilson
Multisystematrophie (MSA)
Parkinson
Posturale Instabilität
progressive supranukleäre Blickparese (PSP)
Tremor
Wirkstoffe
Apomorphin
Cabergolin
Dopaminagonisten
Foslevodopa
Foslevodopa/Foscarbidopa
L-Dopa
Levodopa
Piribedil
Pramipexol
Ropinirol
Rotigotin
Sertralin
Schlagworte
CALM-PD
DaT-SPECT
Digital Deep Brain Stimulation
Duodopa-Pumpe
ELLDOPA
Fokussierter Ultraschall
LCIG
Levodopa-Carbidopa-Intestinal-Gel (LCIG)-Therapie
PDRG-UK
Pumpentherapie
STRIDE-PD
Tiefe Hirnstimulation (THS)