Mikro- und Makrohämaturie – Wann zum Urologen?
Dr. med. Markus Schöne
Operative Therapie
Dr. med. Sarah Weinberger
Leitlinienupdate: Medikamentöse Therapie
Prof. Dr. med. Günter Niegisch
Moderation
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Urologie
Direktor der Klinik für Urologie
Referent:in
urodocs Medizinisches Versorgungszentrum für Urologie & Uroonkologie Speyer
Ärztlicher Leiter
Referent:in
Charité Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Urologie
Stellvertretende Klinikdirektorin der Klinik für Urologie und leitende Oberärztin am Campus Benjamin Franklin
Referent:in
CIO Düsseldorf, Universitätsklinikum Düsseldorf
Klinik für Urologie
Leiter des Uro-Onkologischen Zentrums am CIO Düsseldorf
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Essen
Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Uroonkologie
Klinikdirektor
UroLive beschäftigt sich mit Symptomen, Diagnostik und Therapie des Blasenkarzinoms. Wann sollten Mikro- und Makrohämaturie Anlass sein, die Urologie aufzusuchen? Welche chirurgischen Therapiemöglichkeiten gibt es - und allem Voran: Was gibt es Neues in den Leitlinien zu den medikamentösen Therapien?
In dieser Online-Fortbildung der UroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Dr. Markus Schöne aus Speyer zeigt auf, wann Patient:innen mit Hämaturie in die Urologie überwiesen werden sollten, und erläutert die diagnostische Bedeutung von Mikro- und Makrohämaturie. Dr. Schöne beschreibt die Ursachen der Hämaturie – von urologischen und nephrologischen Ursachen bis hin zu funktionellen oder iatrogenen Auslösern – und stellt die risikoadaptierte Abklärung anhand von Anamnese, Urinsediment und Tumorrisikoprofil vor. Zudem erläutert Dr. Schöne die leitliniengerechten Untersuchungen wie die Schnittbildgebung mit Ausscheidungsphase und die Zystoskopie.
Dr. Sarah Weinberger aus Berlin stellt operative Therapien beim Blasenkarzinom vor und beschreibt die transurethrale Resektion als diagnostisch-therapeutischen Eckpfeiler im nicht-muskelinvasiven Stadium. Dr. Weinberger erläutert Indikationen und Zielsetzungen der radikalen Zystektomie und veranschaulicht die Unterschiede zwischen offener, laparoskopischer und roboterassistierter Operationstechnik. Außerdem geht Dr. Weinberger auf Formen der Harnableitung und funktionelle Aspekte der Rekonstruktion ein.
Prof. Dr. Günter Niegisch aus Düsseldorf ordnet das Leitlinienupdate zur medikamentösen Therapie des Urothelkarzinoms ein und erläutert die Empfehlung zur neoadjuvanten und adjuvanten cisplatinbasierten Chemotherapie. Prof. Niegisch beschreibt die neuen Leitlinienpassagen zur adjuvanten Immuntherapie mit Nivolumab sowie Studiendaten aus den Studien NIAGARA und KEYNOTE-905 und zeigt ergänzend Optionen in palliativen Therapielinien auf. Dazu gehören Enfortumab-Vedotin plus Pembrolizumab, wobei Prof. Niegisch die Bedeutung der frühen FGFR-Testung betont.
Kanal
Indikationen
Blasenkarzinom
Blasenkrebs
Harnblasenkarzinom
Harnblasenkrebs
Harnblasentumor
Urothelkarzinom
Wirkstoffe
Cisplatin
Doxorubicin
Gemcitabin
Methotrexat
Vinblastin
Schlagworte
Chemotherapie
Immuntherapie
Medikamentöse Therapie
NIAGARA
Operative Therapie
Palliative Zystektomie
Radikale Zystektomie
Radiotherapie
Risikostratifizierung
Sonographie
Urindiagnostik
Zystoskopie