Durch Epilepsie verlorene Zeit: Auswirkungen auf Lebensqualität und Kognition
Prof. Dr. Bettina Schmitz
Bildgebungsbasierte Erkenntnisse zur Cenobamat-Behandlung
Univ.-Prof. Dr. med. Niels Focke
Klinische Erfahrungen mit Cenobamat in der Praxis
Dr. med. Martin Hirsch
Wissenschaftliche Leitung
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Chefarzt der Klinik für Neurologie und Intensivmedizin
Referent:in
Vivantes Humboldt-Klinikum
Klinik für Neurologie / Stroke Unit und Zentrum für Epilepsie
Chefärztin
Referent:in
Universitätsmedizin Göttingen
Klinik für Neurologie
Oberarzt / Schwerpunktprofessor
Referent:in
Universitätsklinikum Freiburg
Klinik für Neurochirurgie / Abteilung Prächirurgische Epilepsiediagnostik - Epilepsiezentrum
Oberarzt / Facharzt für Neurologie
NeuroLive geht der Frage nach, ob die Wirksamkeit von Cenobamat vom richtigen Zeitpunkt abhängt. Wie beeinflusst die „durch Epilepsie verlorene Zeit“ die Lebensqualität und kognitive Leistungsfähigkeit der Betroffenen? Welche bildgebungsbasierten Erkenntnisse – etwa aus der Magnetresonanztomographie (MRT) – geben Hinweise auf Behandlungseffekte unter Cenobamat? Und welche klinischen Erfahrungen aus der Praxis unterstützen fundierte Therapieentscheidungen und verbessern patientenrelevante Ergebnisse?
In dieser Online-Fortbildung der NeuroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Bettina Schmitz aus Berlin beleuchtet die Auswirkungen von durch Epilepsie verlorener Zeit auf die Lebensqualität und Kognition. Prof. Schmitz veranschaulicht, wie eine verzögerte Diagnostik und Therapie die Prognose hinsichtlich Anfallsfreiheit, Komorbidität und Teilhabe verschlechtern können und stellt dazu einen Härtefall vor. Zudem zeigt Prof. Schmitz auf, wie unterschiedliche Einschätzungen des Therapieerfolgs durch Ärzt:innen und Patient:innen, einer hohen Dunkelziffer nicht gemeldeter Anfälle und fehlende Gespräche über Therapieanpassungen die Behandlung zusätzlich erschweren können.
Univ.-Prof. Dr. med. Niels Focke aus Göttingen präsentiert bildgebungsbasierte Erkenntnisse zur Cenobamat-Behandlung. Prof. Focke geht zunächst auf die Rolle der Magnetresonanztomographie (MRT), des Elektroenzephalogramms (EEG) und des Magnetenzephalogramms (MEG) in der Epileptologie ein. In diesem Zusammenhang greift Prof. Focke den Einsatz von Bildgebung zur Therapieüberwachung auf. Dabei thematisiert Prof. Focke das Potenzial von EEGs für die Identifikation von Respondern, die Möglichkeiten von MRTs zur Prädiktion therapieresistenter Patient:innen sowie die wachsende Bedeutung von KI-basierten Methoden. Darüber hinaus diskutiert Prof. Focke die Retention und Wirksamkeit von Cenobamat, auch im Hinblick auf einen frühen Einsatz.
Dr. med. Martin Hirsch aus Freiburg stellt klinische Erfahrungen mit Cenobamat in der Praxis vor. Anhand von Studienergebnissen und Patientenfällen beleuchtet Dr. Hirsch die Responderraten, die Auswirkungen auf die Komedikation, die Wirksamkeit geringer Wirkstoffdosierungen sowie den optimalen Therapiezeitpunkt. Zusätzlich werden Daten zu den Effekten auf die Kognition und das metabolische Langzeitnebenwirkungsprofil betrachtet.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
Aarskog-Syndrom
Angst
Depression
Epilepsie
Epileptische Anfälle
Faziale Dysmorphie
fokale Epilepsie
VBM
Voxel-basierte Morphometrie
Wirkstoffe
ASM
Brivaracetam
Carbamazepin
Cenobamat
Clobazam
Gabapentin
Lacosamid
Lamotrigin
Levetiracetam
Natriumvalproat
Oxcarbazepin
Perampanel
Phenytoin
Steroide
Tiagabin
Topiramat
Valproat
Zonisamid
Schlagworte
Anfallsfreiheit
Anfallskontrolle
Anfallsreduktion
Anfallssuppressiva
EEG
Elektroenzephalografie (EEG)
Epilepsiechirurgie
Epileptische Anfälle
Hirnläsion
Läsion
Lebensqualität
Neuroimaging
Real World Data
Real World Evidence
Receiver Operating Characteristic
STEP
STEP-Survey
Stress