
Wenn CHE unter die Haut geht - Krankheitslast im Fokus
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Neues zur topischen Therapie des CHE
Dr. med. Maximilian Kovács
Praxisnahe Tipps zum Patientenmanagement bei CHE
Prof. Dr. Dr. med. Sven Quist
Wissenschaftliche Leitung
Klinikum Vest, Recklinghausen
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Chefarzt
Referent:in
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Leitung Abteilung Allergologie und Immunologie
Referent:in
Hautklinik Klinikum Darmstadt
Oberarzt
Referent:in
Dermatologie Quist, Mainz
Leitender Arzt, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Allergologe, Dermatohistopathologe, Proktologe, Androloge, Apotheker
DermaLive mit dem chronischen Handekzem (CHE). Welche Krankheitslast bringt die Erkrankung für Betroffene mit sich? Welche neuen topischen Therapieoptionen stehen zur Verfügung? Und wie gelingt die praxisnahe Umsetzung im Patientenmanagement?
In dieser Online-Fortbildung der DermaLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Margitta Worm aus Berlin widmet sich dem Thema „Wenn CHE unter die Haut geht – Krankheitslast im Fokus“. Prof. Worm stellt das chronische Handekzem als eigenständige, chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit langer Krankheitsdauer und wiederkehrenden Schüben vor und ordnet Epidemiologie sowie die vielfältigen klinischen Zeichen und Symptome ein, die Lebensqualität und Alltagsfunktion der Betroffenen erheblich beeinträchtigen können. Prof. Worm erläutert, warum topische Kortikosteroide zwar weiterhin die empfohlene Erstlinientherapie zur kurzfristigen Behandlung sind, ihre Langzeitanwendung jedoch limitiert ist. Abschließend zeigt Prof. Worm auf, wie sich die Behandlung des chronischen Handekzems hin zu pragmatischen, patientenzentrierten Strategien mit dem Ziel einer frühzeitigen und wirksamen Symptomkontrolle entwickelt.
Dr. med. Maximilian Kovács aus Darmstadt stellt Neues zur topischen Therapie des CHE vor. Dr. Kovács stellt Delgocitinib-Creme vor, einen topischen pan-JAK-Inhibitor zur Behandlung des mittelschweren bis schweren chronischen Handekzems bei Erwachsenen, die auf topische Kortikosteroide unzureichend ansprechen, und erläutert, wie der Wirkstoff zentrale Mediatoren der CHE-Pathogenese adressiert. Anhand der Phase-3-Studien DELTA 1, DELTA 2 und DELTA 3 ordnet Dr. Kovács die Wirksamkeit über alle CHE-Subtypen hinweg sowie das besonders schnelle Ansprechen bei systemisch therapienaiven Patient:innen ein. Dabei geht Dr. Kovács auch auf die positiven Effekte auf Hautbarriere und Staphylococcus-aureus-Besiedlung sowie auf die gute langfristige Verträglichkeit mit minimaler systemischer Exposition ein.
Prof. Dr. Dr. med. Sven Quist aus Mainz gibt praxisnahe Tipps zum Patientenmanagement bei CHE. Anhand einer Fallvorstellung sowie der aktuellen Checkliste und des neuen Photoguide zur IGA-CHE-Bewertung zeigt Prof. Quist, wie sich der Behandlungserfolg im Praxisalltag strukturiert erfassen lässt. Prof. Quist geht zudem auf die praktische Anwendung von Delgocitinib-Creme im Alltag sowie auf begleitende Basispflege und Hautschutzmaßnahmen ein. Abschließend ordnet Prof. Quist die Besonderheiten der Verordnung im berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren ein und stellt das neue deutsche Handekzemregister HEBest vor.
Kanal
Sendungspartner

Indikationen
Atopische Dermatitis (AD)
chronisches Handekzem
Wirkstoffe
Alitretinoin
Ciclosporin
Delgocitinib
Schlagworte
Berufsdermatose
Hautatrophie
Hautpflege
JAK-Inhibitoren
Juckreiz
pan-JAK-Inhibitor
S2K Leitlinie Handekzem
topische Kortikosteroide
UV-Therapie