Seminar Empfehlung
Früherkennung
PD Dr. med. Kai-Michael Beeh
Therapie
Prof. Dr. med. Michael Dreher
Herz-Lungen-Interaktion
Prof. Dr. med. Claus Vogelmeier
Wissenschaftliche Leitung
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Fachzentrum für Pneumologie
Chefarzt
Referent:in
Insaf Institut fuer Atemwegsforschung GmbH, Wiesbaden
Facharzt für Innere Medizin/Pneumologie, Ärztliche Leitung
Referent:in
Uniklinik RWTH Aachen
Medizinische Klinik V - Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin
Direktor
Referent:in
Universitätsklinikum Marburg
Klinik für Pneumologie, Intensiv- und Schlafmedizin / Vorstandsmitglied und Sonderbeauftragter Digitale Medizin der DGIM
ehem. Leitung
PneumoLive zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Welche Bedeutung hat die Früherkennung für Prognose und Krankheitsverlauf? Wie ist die Therapie der COPD vor dem Hintergrund aktueller Evidenz einzuordnen? Und welche pathophysiologischen Zusammenhänge prägen die Herz-Lungen-Interaktion?
In dieser Online-Fortbildung der PneumoLive-Sendereihe für Sie im Studio:
PD Dr. Kai-Michael Beeh aus Wiesbaden widmet sich der Früherkennung von COPD und der Frage, wie sich eine beginnende Erkrankung bereits vor Erreichen klassischer Grenzwerte identifizieren lässt. PD Dr. Beeh beschreibt, wie die Lungenfunktion bereits in frühen Stadien an Leistungsfähigkeit verliert und welche Rolle das Konzept der „Pre-COPD” in der modernen Diagnostik spielt. Dabei geht PD Dr. Beeh auch darauf ein, wie einerseits Risikofaktoren jenseits des Rauchens sowie andererseits strukturelle Veränderungen in der Bildgebung zur Risikoeinschätzung beitragen. Zudem werden von Dr. Beeh Wege skizziert, wie Patient:innen mit drohender Progression frühzeitig erkannt werden können, um dem durch präventive Ansätze dem langfristigen Funktionsverlust entgegen zu wirken.
Prof. Dr. Michael Dreher aus Aachen beleuchtet die praktische Umsetzung aktueller Therapiestrategien und zeigt auf, wie die GOLD-Leitlinien den klinischen Alltag leiten. Prof. Dreher erläutert, wie sich der Einsatz der Triple-Therapie insbesondere bei rezidivierenden Exazerbationen auf die Symptomlast und das Mortalitätsrisiko auswirken kann. Ein wesentlicher Fokus liegt darauf, wie eine Optimierung der Inhalationstechnik und die Sicherstellung der Adhärenz den Behandlungserfolg maßgeblich beeinflussen. Zudem zeigt Prof. Dreher auf, wie Biologika bei spezifischen Phänotypen mit eosinophiler Entzündung Anwendung finden und wie eine personalisierte Therapieauswahl die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessert.
Prof. Dr. med. Claus Vogelmeier aus Marburg thematisiert die komplexen Herz-Lungen-Interaktionen und erläutert, wie kardiovaskuläre Komorbiditäten den Verlauf einer COPD beeinflussen. Dabei beschreibt Prof. Vogelmeier die pathophysiologischen Verknüpfungen und den Einfluss einer Rechtsherzbelastung oder von koronaren Herzkrankheiten auf die Prognose. Darüber hinaus geht Prof. Vogelmeier darauf ein, wie eine gezielte Basisdiagnostik mittels EKG und NT-proBNP zur Differenzierung von Dyspnoe-Ursachen beiträgt. Abschließend verdeutlicht Prof. Vogelmeier, wie ein holistischer Therapieansatz beide Organsysteme gleichzeitig adressiert, um insbesondere in kritischen Phasen wie Exazerbationen die Stabilität der Patient:innen zu sichern.
Kanal
Indikationen
chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
Schlagworte
Biologikatherapie COPD
Herz-Lungen-Interaktion