Depressionen leitliniengerecht behandeln – was ist zu beachten?
Prof. Dr. Michael Landgrebe
DiGA sind nichts für meine Patienten - oder doch?
Dr. med. Elif Cindik-Herbrüggen
Wie lassen sich DiGA bei Depression im Praxis-Alltag integrieren?
Max Plötzke
Wissenschaftliche Leitung
Vitos Klinik Eichberg / Vitos Klinikum Rheingau
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Klinikdirektor der Vitos Klinik Eichberg, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Rheingau
Referent:in
kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied, Hausham
Chefarzt der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied und Ärztlicher Direktor der kbo-Lech-Mangfall-Kliniken
Referent:in
Chefärztin, NPZR - Neuro-Psychiatrisches Zentrum Riem, München
Geschäftsführerin des Zentrums für Psychische Gesundheit, Messestadt
Master of Public Health, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Referent:in
Hausarztpraxis in Harsefeld
PraxisLive zum Thema Depression in der Hausarztpraxis. Wie kann man Depressionen leitliniengerecht behandeln und welche Herausforderungen und Chancen bieten digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)? Wie gelingt die Integration von DiGA in den Praxis-Alltag bei der Behandlung von Depressionen?
In dieser Online-Fortbildung der PraxisLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Michael Landgrebe aus Hausham erläutert die leitliniengerechte Behandlung von Depressionen und zeigt die zu beachtenden Punkte auf. Nach der Betrachtung der gesundheitsökonomischen und epidemiologischen Bedeutung geht Prof. Landgrebe auf die Diagnostik und die Einteilung der Schweregrade ein. Zudem gibt Prof. Landgrebe einen Überblick über nicht-pharmakologische und medikamentöse Therapieoptionen und erläutert, nach welchen Kriterien die Wahl der Therapie erfolgen sollte.
Dr. Elif Cindik-Herbrüggen aus München geht der Frage nach, ob DiGA zur Behandlung depressiver Patient:innen geeignet sind. Zunächst definiert Dr. Cindik-Herbrüggen DiGA, beleuchtet den Verordnungsweg und erläutert die Kostenübernahme. Anschließend geht Dr. Cindik-Herbrüggen darauf ein, für wen DiGA geeignet sind und wie Patient:innen in der Praxis unterstützt und zur Nutzung von DiGA motiviert werden können.
Max Plötzke aus Harsefeld zeigt, wie sich DiGA in den Praxisalltag integrieren lassen. Er ordnet DiGA als weiteren Therapiebaustein ein, definiert geeignete Patientengruppen einschließlich Kontraindikationen und zeigt die Vorteile für die Praxis sowie für die Patient:innen auf. Anhand von Fallbeispielen – von einer leichten über eine mittelgradige Depression mit Kombi-Therapie bis hin zu einer moderaten Depression mit digitaler Therapiealternative – werden Chancen und Grenzen digitaler Interventionen dargestellt. Dabei betont Herr Plötzke die wichtige Rolle der ärztlichen Begleitung und das Potenzial von DiGA als Ergänzung und Entlastung in der hausärztlichen Versorgung.
Kanal
Indikationen
Depression
Wirkstoffe
Melatoninrezeptor-Agonist
Serotonin-, Noradrenalinwiederaufnahmhemmer (SNRI)
Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI)
Trizyklische Antidepressiva (TCA)
Schlagworte
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)
Internetbasierte Psychotherapie
S3-Leitlinie Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression
Therapieresistenz