Einführung: Digital Mental Health: Status quo und Ausblick
Prof. Dr. Christine Knaevelsrud
DiGA bei depressiven Patienten: praktische Beispiele aus der niedergelassenen Praxis
Dr. med. Elif Cindik-Herbrüggen
Erfahrungen aus der psychiatrischen Klinik und wie Sie DiGA richtig verordnen
Prof. Dr. Michael Landgrebe
Wissenschaftliche Leitung
Vitos Klinik Eichberg / Vitos Klinikum Rheingau
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Klinikdirektor der Vitos Klinik Eichberg, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Rheingau
Referent:in
Freie Universität Berlin
Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie
Psychologische Psychotherapeutin, Professur für Klinisch-Psychologische Intervention
Referent:in
Chefärztin, NPZR - Neuro-Psychiatrisches Zentrum Riem, München
Geschäftsführerin des Zentrums für Psychische Gesundheit, Messestadt
Master of Public Health, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Referent:in
kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied, Hausham
Chefarzt der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied und Ärztlicher Direktor der kbo-Lech-Mangfall-Kliniken
PraxisLive zum Thema Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA). Wie ist der aktuelle Stand zum Einsatz von "Depressions-Apps"? Welche Erfahrungen gibt es in der ambulanten Versorgung und welchen Nutzen haben DiGA in der psychiatrischen Klinik?
Erhalten Sie in dieser Online-Fortbildung der PraxisLive-Sendereihe Einblicke und Perspektiven zu DiGA als konkrete Behandlungsoption von unseren Expert:innen im Studio:
Prof. Braus aus Eltville leitet die Sendung mit aktuellen Stimmen zur digitalen Versorgungsrealität im deutschen Gesundheitswesen ein.
Prof. Knaevelsrud aus Berlin führt Sie in das Thema Digital Mental Health ein, beleuchtet den Status quo und gibt einen Ausblick auf spannende neue Entwicklungen in diesem Bereich. Zunächst analysiert Prof. Knaevelsrud interessante Studienergebnisse zur Wirksamkeit von Internet- und Smartphone-basierten Interventionen, stellt diese im Vergleich zur Face-to-Face-Psychotherapie dar und beschäftigt sich mit der Frage, ob auch ältere Patient:innen ebenfalls davon profitieren. Prof. Knaevelrud geht dann auf den Reihenfolgeeffekt der integrativen kognitiven Verhaltenstherapie (iKVT) ein und wirft einen Blick auf EMA, Digital und Mobile Sensing sowie Digital Phenotyping.
Dr. Cindik-Herbrüggen aus München mit praktischen Beispielen aus der niedergelassenen Praxis zum Einsatz von DiGA bei depressiven Patient:innen: Am Beispiel der Depressions-App deprexis veranschaulicht Dr. Cindik-Herbrüggen den Aufbau und die Struktur des Programms und hebt die Vorteile wie die schnelle, globale und orts-/zeitunabhängige Verfügbarkeit sowie die Möglichkeit individuell maßgeschneiderter Therapietechniken hervor. Dies verdeutlicht Dr. Cindik-Herbrüggen anhand von zwei spannenden Patientenfällen.
Prof. Landgrebe aus Hannover stellt nicht nur seine eigenen Erfahrungen aus der psychiatrischen Klinik vor, sondern beschreibt auch, wie man DiGA richtig verordnet. Prof. Landgrebe erläutert die Vorteile und Ziele eines "blended-care"-Ansatzes und stellt diese einer Standard-Behandlung gegenüber. In diesem Zusammenhang zeigt Prof. Landgrebe einen typischen Wochenplan und wie DiGA in diesen integriert werden können.
Kanal
Indikationen
Angst
Depression
Schlagworte
Blended Care
blended-care
Deprexis
DiGA
DiGA-Verordnungsweg
DiGA-Verzeichnis
Digital Mental Health
Digitale Gesundheitsanwendungen
digitale Psychotherapie
E-Mental-Health
IBI
iKVT
Integrative kognitive Verhaltenstherapie
Internet-based interventions
Kognitive Verhaltenstherapie
NVL Unipolare Depression
Psychotherapie