Seminar Empfehlung
Apherese
Prof. Dr. med. Volker Schettler
Hämodialyse
Prof. Dr. med. Vedat Schwenger
Peritonealdialyse (inkl. Wirtschaftlichkeit)
Dr. med. Gabriele Schott
Wissenschaftliche Leitung
Marien Hospital Herne
(Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum) / Medizinische Klinik I - Allgemeine Innere, Nephrologie und Hypertensiologie, Gastroenterologie, Pneumologie
Klinikdirektor
Referent:in
Nephrologisches Zentrum Göttingen GbR
Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie
Referent:in
Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR, Katharinenhospital, Haus G
Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen Transplantationszentrum Stuttgart / Ärztl. Zentrumsleiter Zentrum für Innere Medizin
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie und Spezielle Internistische Intensivmedizin, Ärztlicher Direktor
Referent:in
Helios Klinikum Duisburg
Innere Medizin, Nephrologie und Diabetologie
Chefärztin
NephroLive zum Thema Dialyse. Welche Rolle spielt die Apherese in der Behandlung von nephrologischen Patient:innen? Was gibt es Neues bei der Hämodialyse, insbesondere hinsichtlich Anämie und CKD-Mineral- und Knochenstoffwechsel (CKD-MBD)? Und welche Fortschritte wurden im Bereich der Peritonealdialyse erzielt?
In dieser Online-Fortbildung der NephroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Volker Schettler aus Göttingen widmet sich dem Thema Apherese in der nephrologischen und lipidologischen Praxis. Prof. Schettler erläutert zunächst die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen im ambulanten sowie stationären Sektor unter Berücksichtigung von G-BA-Richtlinien und KBV-Daten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Indikationsstellung bei Fettstoffwechselstörungen, insbesondere der familiären Hypercholesterinämie und der isolierten Lipoprotein(a)-Erhöhung. Zudem beleuchtet Prof. Schettler die klinische Praxis bei akuten intensivmedizinischen Indikationen und diskutiert, wie moderne medikamentöse Therapieoptionen zukünftig in bestehende Apherese-Konzepte integriert werden können.
Prof. Dr. Vedat Schwenger aus Stuttgart befasst sich bei der Hämodialyse mit der kardiovaskulären Prävention und dem Komplikationsmanagement. Prof. Schwenger analysiert die aktuelle Evidenzlage aus großen randomisierten kontrollierten Studien. Hierbei geht Prof. Schwenger auf den klinischen Stellenwert von Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten (u. a. ACHIEVE- und ALCHEMIST-Studien) sowie den therapeutischen Einsatz von Omega-3-Fettsäuren (u. a. PISCES-Studie) im Dialysealltag ein. Darüber hinaus erörtert Prof. Schwenger das leitliniengerechte Vorgehen bei renaler Anämie und Eisenmangel auf Basis der aktuellen KDIGO-Empfehlungen.
Dr. Gabriele Schott aus Duisburg fokussiert sich auf die Peritonealdialyse und die Etablierung eines stabilen Behandlungsprogramms. Dr. Schott erörtert Strategien zur optimierten Patientenauswahl und -rekrutierung unter Einbeziehung des Shared-Decision-Making-Ansatzes sowie die Überwindung von Hürden im klinischen Alltag. Neben Faktoren zur Sicherung des technischen Überlebens des PD-Verfahrens beleuchtet Dr. Schott wirtschaftliche Aspekte unter Berücksichtigung der neuen EBM-Vergütungsstrukturen. Abschließend stellt Dr. Schott einen ökologischen Dialysevergleich vor und analysiert die CO2-Bilanz verschiedener Verfahren.
Kanal
Indikationen
Anämie
Chronic kidney disease–mineral and bone disorder (CKD-MBD)
Chronische Nierenerkrankung (CKD)
Renale Anämie
Wirkstoffe
Lepodisiran
Muvalaplin
Olpasiran
Pelacarsen
Spironolacton
Zerlasiran
Schlagworte
ACHIEVE-Studie
ALCHEMIST
Apherese
Bauchfelldialyse
Eisengabe
Fischöl
Hämodialyse (HD)
Immunadsorption
KDIGO 2026
Lipoprotein-Apherese
Lp(a)
Nierenersatzverfahren
Peritonealdialyse
Peritonealdialyse (PD)
PISCES
Plasmaaustausch
Pro(a)Life-Studie
SKIP-SH
Wirtschaftlichkeit
Zellapherese