EGPA verstehen: Moderne Ansätze in Diagnose und Therapie
Prof. Dr. med. Frank Behrens
EGPA im klinischen Alltag: Ein Patientenfall
Hubertus Rolke
HES auf der Spur: Neue Entwicklungen und Herausforderungen in der diagnostischen Abgrenzung
Prof. Dr. med. Juliana Schwaab
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Düsseldorf
Klinik für Rheumatologie
ehem. Direktor der Klinik
Referent:in
Universitätsklinikum Frankfurt
Medizinische Klinik 2 - Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie, Rheumatologie, Infektiologie
Leiter des Schwerpunktes Rheumatologie, Prüfarzt und Geschäftsführer Centrum für innovative Diagnostik und Therapie Rheumatologie/Immunologie (CIRI), Forschungsbereichsleiter Klinische Forschung des Fraunhofer Institutes ITMP
Referent:in
Gemeinschaftspraxis im Elisenpalais
Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie
Referent:in
Universitätsmedizin Mannheim
III. Medizinische Klinik, Hämatologie und Onkologie
Oberärztin
RheumaLive thematisiert die vielfältigen Facetten seltener Erkrankungen mit eosinophiler Beteiligung. Welche modernen Ansätze verbessern Diagnose und Therapie der Eosinophilen Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA)? Wie lässt sich EGPA im klinischen Alltag anhand von Patientenfällen einordnen? Und welche neuen Entwicklungen helfen, das Hypereosinophilie-Syndrom (HES) in der diagnostischen Abgrenzung besser zu verstehen?
In dieser Online-Fortbildung der RheumaLive-Sendereihe für Sie im Studio:
EGPA verstehen: Moderne Ansätze in Diagnose und Therapie: Prof. Frank Behrens aus Frankfurt beleuchtet die EGPA und ordnet die Erkrankung in das Spektrum der Vaskulitiden und Hypereosinophilie ein. Prof. Behrens erläutert die klinischen und serologischen Unterschiede zwischen ANCA-positiven und ANCA-negativen Verläufen, die typischen Organmanifestationen sowie die histologischen Charakteristika. Prof. Behrens stellt außerdem Klassifikationskriterien und Verlaufsphasen vor, beschreibt relevante diagnostische Bausteine wie die Eosinophilenzahl, die ANCA-Testung und die Organbeteiligungen und stellt darauf aufbauend zentrale Therapieprinzipien einschließlich Remissionsinduktion, Erhaltungstherapie und EULAR-Empfehlungen dar.
EGPA im klinischen Alltag: Ein Patientenfall: Hubertus Rolke aus Aschaffenburg stellt einen Patientenfall zur EGPA vor und beschreibt die Abklärungsschritte, darunter Umgebungsdiagnostik sowie kardiologische, neurologische und hämatologische Mitbeurteilung. Herr Rolke erläutert den Verlauf über mehrere Monate und zeigt, wie klinische Befunde, Symptomveränderungen und Laborwerte zu therapeutischen Anpassungen führen. Darüber hinaus ordnet Herr Rolke Biomarker wie Blut-Eosinophile und FeNO in die Bewertung der Krankheitsaktivität ein.
HES auf der Spur: Neue Entwicklungen und Herausforderungen in der diagnostischen Abgrenzung: Prof. Juliana Schwaab aus Mannheim stellt die diagnostische Abgrenzung des hypereosinophilen Syndroms (HES) vor und beschreibt die Unterscheidung zwischen klonalen und reaktiven Formen. Prof. Schwaab arbeitet die differenzierten Ursachen einer Eosinophilie heraus, darunter infektiöse, allergische, autoimmune, medikamentöse und maligne Auslöser. Zudem präsentiert Prof. Schwaab diagnostische Kriterien wie persistierende Eosinophilie und Organmanifestationen sowie weiterführende Verfahren wie Knochenmarkdiagnostik, FACS-Analysen, PCR und molekulare Untersuchungen und die sich daraus ergebenden therapeutischen Konsequenzen.
Kanal
Indikationen
Allergie
ANCA-assoziierte Vaskulitiden (AAV)
Asthma
Atemwegsinfektion
Autoimmunerkrankung
Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP)
Chronische Rhinosinusitis mit Polyposis nasi (CRSwNP)
DRESS-Syndrom
Drug reaction with eosinophilia and systemic symptoms (DRESS)
Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA)
Hypereosinophiles Syndrom (HES)
Hypereosinophilie
Idiopathisches hypereosinophiles Syndrom (iHES)
Klonale Eosinophile
Lymphocytisches HES
Lymphom
Myeloische/lymphatische Neoplasien mit Eosinophilie und definierendem Gen-Rearrangement (MLN-TK)
Neoplastisches HES
Purpura
Reaktive Eosinophilie
Reaktives HES
Rhinosinusitis (RS)
Systemische Mastozytose (SM)
Tumor
Vaskulitis
Wirkstoffe
Azathioprin
Benralizumab
Cyclophosphamid
Dupilumab
Hydroxyurea
Inhalative Kortikosteroide (ICS)
Interferon-α
Langwirksame Anticholinergika (LAMA)
Langwirksame Beta-Sympathomimetika (LABA)
Mepolizumab
Methotrexat
Omalizumab
Orale Kortikosteroide (OCS)
Prednisolon
Reslizumab
Rituximab
Tyrosin Kinase Inhibitor (TKI)
Schlagworte
Bildgebung
Eosinophile
FIP Score
Multi-Organ-Beteiligung