Bedeutung der Hyperkaliämie in der Kardiologie
Prof. Dr. med. Christiane Angermann
Notfallmanagement der Hyperkaliämie und der ambulanten Weiterbehandlung
Prof. Dr. med. Sebastian Ewen
Praktische Umsetzung der Hyperkaliämietherapie im Alltag
Dr. med. Philip Jung
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg
Innere Medizin III - Kardiologie, Angiologie, Internistische Intensivmedizin
Direktor der Klinik
Referent:in
Universitätsklinikum Würzburg
Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg / Comprehensive Heart Failure Center (CHFC)
Referent:in
Schwarzwald-Baar-Klinikum
Klinik für Innere Medizin III: Kardiologie und Intensivmedizin
Direktor der Klinik
Referent:in
Kardiologie Neuhausen-Nymphenburg
niedergelassener Arzt
CardiomedLive zum Thema: Die verschiedenen Facetten der Hyperkaliämie in der Kardiologie - AstraZeneca Partner's Satellite. Hyperkaliämie - Welche Bedeutung hat diese in der Kardiologie? Wie sieht ein optimales Notfallmanagment und eine ambulate Weiterbehandlung aus? Und wie lässt sich die Hyperkaliämietherapie im Alltag praktisch umsetzen?
In dieser Online-Fortbildung der CardiomedLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Christiane Angermann aus Würzburg beschäftigt sich mit der Bedeutung der Hyperkaliämie in der Kardiologie. Sie geht auf die relative Risikoreduktion verschiedener Pharmakotherapiekombinationen bei Herzinsuffizienz ein und erläutert das hohe Hyperkaliämierisiko durch Grunderkrankungen oder RAASi-Therapie bei kardiorenalen Patienten. Prof. Angermann zeigt grafisch das erhöhte Mortalitätsrisiko nach Dosisreduktion oder Absetzen von RAASi. Sie vergleicht die Kinetik von Serum-K und eGFR unter Eplerenone mit der unter Placebo. Sie erläutert die variable Definition von Hyperkaliämie näher und geht auf die ESC- und AHA/ACC-Leitlinien für eine optimale RAASi-Therapie ein. Sie konzentriert sich auf die Ansatzpunkte für das Management der Hyperkaliämie und analysiert die DIAMOND-Studie, das HARMONIZE-Studienprogramm und die ZS-005-Beobachtungsstudie näher. Abschließend erläutert sie das hohe Hyperkaliämierisiko durch RAASi.
PD Dr. med. Sebastian Ewen aus Homburg an der Saar berichtet über das Notfallmanagement der Hyperkaliämie und der ambulanten Weiterbehandlung. Er informiert über die gepoolte Prävalenz der Hyperkaliämie und zeigt, dass das Sterberisiko mit der Dyskaliämie zunimmt. Er konzentriert sich auf die Behandlung der Hyperkaliämie in der Notaufnahme und nennt mögliche Therapieoptionen. Prof. Ewen zeigt anhand eines Patientenbeispiels die Behandlung der Hyperkaliämie in der Notaufnahme. Er erläutert das BRASH-Syndrom und gibt einen Übersicht über die verschiedenen Kaliumbinder.
Dr. med. Philip Jung aus München beschäftigt sich mit der praktischen Umsetzung der Hyperkaliämietherapie im Alltag. Er berichtet über ein Fallbeispiel einer Hyperkaliämie und erläutert die Ursachen einer Hyperkaliämie. Er nennt kaliumreiche Nahrungsmittel und geht näher auf die Kaliumwerte im EKG ein. Prof. Jung konzentriert sich auf die medikamentöse Herzinsuffizienztherapie und die Therapieoptionen der Hyperkaliämie. Er stellt die DIAMOND-Studie vor und vergleicht K+-Binder. Er nennt weitere Fallbeispiele der Hyperkaliämie und geht näher auf die Wirkung von Dapagliflozin auf den K-Spiegel bei Patienten mit T2 DM ein.
Kanal
Indikationen
AV-Block
Bradykardie
BRASH-Syndrom
Chronische Diarrhoen
CKD
Diabetes Mellitus
diabetische Nephropathie
dilatative Kardiomyopathie
Dyskaliämie
Herzinsuffizienz
HF
HFrEF
Hyperkaliämie
Hypokaliämie
kardiogener Schock
metabolische Azidose
Niereninsuffizienz
Schock
Wirkstoffe
Bikarbonat
Calcium-Polystyrol-Sulfonsäure
Candesartan
CPS
Dapagliflozin
Flecainid
Glukose
Insulin
Kalzium-Gluconat
Metoprolol
Natrium-Polystyrol-Sulfonsäure
Natrium-Zirconium-Cyclosilicat
Patiromer
Patiromer-Calcium-Sorbitol-Hydrat
Placebo
Polystyrensulfonat
Salbutamol
Schleifendiuretika
Sodium Zirconium Cyclosilicate
Spironolacton
SPS
SZC
Torasemid
Schlagworte
AMETHYST-DN
ATLAS Studie
Dialyse
DIAMOND
ESC-Leitlinien
Hämodialyse
HARMONIZE
HARMONIZE-E
Kaliumbinder
Notfallmanagement
PARAGON-HF
RAASi-Therapie
ZS-005-Beobachtungsstudie