DiGA als leitlinienkonforme Therapie depressiver Störungen
Prof. Dr. med. Kai Kahl
Stellenwert von Psychoedukation und Motivation für den Therapieerfolg von DiGA in der Behandlung depressiver Patienten
PD Dr. phil., Dipl.-Psych., Dipl.-Theol. Rita Bauer
Wirksamkeit von DiGA in wissenschaftlichen Studien und klinischer Praxis am Beispiel von Edupression
Prof. Dr. med. Lukas Pezawas
Wissenschaftliche Leitung
Vitos Klinik Eichberg / Vitos Klinikum Rheingau
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Klinikdirektor der Vitos Klinik Eichberg, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Rheingau
Referent:in
Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Hochschule Hannover
Leitender Oberarzt, Forschungsgruppenleitung
Referent:in
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Psychoonkologin und Supervisorin
Referent:in
Universitätsklinikum AKH Wien
Universitätsklinik für Psychiatrie & Psychotherapie
Leitender Oberarzt
PsychiatrieLive widmet sich der Rolle digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) als First-Line-Therapie bei depressiven Störungen. Wie werden DiGA in den Behandlungsleitlinien verankert? Welchen Einfluss haben Psychoedukation und Motivation auf den Therapieerfolg? Und wie wirksam sind DiGA in wissenschaftlichen Studien und der klinischen Praxis am Beispiel von Edupression?
In dieser Online-Fortbildung der PsychiatrieLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Kai Kahl aus Hannover gibt einen Überblick über den Stellenwert von DiGA als leitlinienkonforme Therapie depressiver Störungen. Prof. Kahl thematisiert Versorgungslücken, die Empfehlung internetbasierter Interventionen in der Nationalen Versorgungsleitlinie Depression und die Chancen digitaler Ansätze. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von DiGA zur Überbrückung von Wartezeiten und zur Stärkung der Selbstwirksamkeit von Patient:innen.
PD Dr. Rita Bauer aus Dresden beleuchtet den Stellenwert von Psychoedukation und Motivation für den Therapieerfolg mit DiGA in der Behandlung depressiver Patient:innen. Im Mittelpunkt stehen Faktoren, die die Therapietreue und Akzeptanz fördern, sowie didaktische Konzepte zur individuellen Ansprache der Patienten. Am Beispiel edupression.com® werden konkrete Umsetzungsmöglichkeiten praxisnah vorgestellt.
Prof. Dr. Lukas Pezawas aus Wien stellt die Wirksamkeit von DiGA in wissenschaftlichen Studien und klinischer Praxis am Beispiel von Edupression vor. Prof. Pezawas präsentiert die Ergebnisse der eFICASY-Studie und diskutiert die Wirksamkeit digitaler Interventionen sowohl als eigenständige Therapieoption als auch in Ergänzung zu klassischen psychotherapeutischen Verfahren. Der Praxisbezug wird dabei besonders hervorgehoben.
Kanal
Indikationen
Depression
Unipolare Depression
Wirkstoffe
Antidepressiva
Schlagworte
Bibliotherapie
Brief Illness Perception Questionnaire (B-IPQ)
Depression Literacy Questionnaire (D-Lit)
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)
Digitale Therapie
Digitale Transformation
E-Therapie
Edupression
eFICASY-Studie
Entspannungstechnik
Gamification
Intervention
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Kurative Therapie
Mental Health Apps
Metakognitive Therapie (MCT)
Motivation
Motivationsaufbau
Online-Therapie
PHQ-9
Psychoedukation
Smartphone-unterstützte Psychoedukation
WHOQOL-BREF