
Grundlagen
Prof. Dr. Thomas Berger
DiGA in der psychiatrischen Praxis
Dr. Christoph Meyer
DiGA und Apps im stationären und teilstationären Setting
Prof. Dr. Michael Landgrebe
Wissenschaftliche Leitung
Vitos Klinik Eichberg / Vitos Klinikum Rheingau
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Klinikdirektor der Vitos Klinik Eichberg, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Rheingau
Referent:in
kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied, Hausham
Chefarzt der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied und Ärztlicher Direktor der kbo-Lech-Mangfall-Kliniken
Referent:in
Universität Bern
Leiter der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie
Referent:in
Praxis Dr. med. Christoph Meyer und Dr. med. Frieder Gauß, Bensheim
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
In dieser Online-Fortbildung der Psychiatrie-Sendereihe geht es um "DiGA und Apps: "Future-Skills" in der Psychotherapie?". Dabei geht um Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) und Apps, die zur Therapie psychischer Erkrankungen eingesetzt werden.
Prof. Berger aus Bern startet die Sendung mit grundlegenden Informationen. Zu Beginn erhalten Sie einen Überblick über die verfügbaren DiGA zur Behandlung psychischer Erkrankungen, in welchem Bereich sie Anwendung finden und welche Ziele sie verfolgen. Im Anschluss kommt er am Beispiel Depression auf die Wirksamkeit von DiGA zu sprechen. Abschließend stellt Prof. Berger die Nationalen Versorgungs-Leitlinien Unipolare Depression und Daten zur digitalen Intervention bei Angststörungen vor.
Dr. Meyer aus Bensheim beschäftigt sich mit DiGA in der psychiatrischen Praxis und beginnt mit dem aktuellen Stand der Digitalisierung in der Medizin. Er referiert dann zu DiGA in der Neurologie und Psychiatrie und bespricht das Prüfungsverfahren beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Im Anschluss geht er auf das DiGA-Verzeichnis ein und betrachtet zunächst die aktuell zur Verfügung stehenden DiGA zum Nervensystem und Psyche. Dr. Meyer befasst sich anschließend im Detail mit einer Auswahl von DiGA und erläutert Evidenzen internetbasierter Interventionen bei Depression. Zum Abschluss erhalten Sie eine Übersicht über Argumente, die für DiGA sprechen.
Prof. Dr. Landgrebe aus Hausham berichtet über DiGA und Apps im stationären und teilstationären Setting. Er setzt sich zunächst mit den Vorteilen und Zielen des Blended Care-Ansatzes auseinander und stellt diese der Standard-Behandlung gegenüber. Prof. Landgrebe erläutert dann die Ebenen eines Blended Care-Ansatzes und zeigt einen typischen Wochenplan sowie einen möglichen Ablauf der Behandlung. Anschließend behandelt er DiGA im teil- und vollstationären Setting am Beispiel von Deprexis. Im letzten Teil seines Vortrags erfahren Sie, wie eine DiGA verordnet werden kann und wie Sie erfahren, welche DiGA zugelassen sind und erstattet werden.
Kanal
Indikationen
Angststörungen
Burnout
Depression
Morbus Parkinson
Panikstörungen
Parkinson
Schlafstörung
Suchterkrankung
Schlagworte
Ambulante Psychotherapie
Apps
Blended Care
Deprexis
DiGA
DiGA-Verordnungsweg
Digitale Gesundheitsanwendungen
Digitale Versorgung Gesetz
DVG
GOP
internetbasierte Interventionen
NVL Depression
Online-Therapie
Psychotherapie
Selbsthilfe
Selbstmanagement-Programme
Stationäre Psychotherapie
Stress