Erfahrung zählt
Dr. med. Sabine Lampert
Aus dem Nähkästchen geplaudert
PD Dr. med. Mandy Cuevas
Auf Patient:innen fokussiert
PD Dr. med. Kornelia Andorfer
Am Epithel angesetzt
Prof. Dr. med. Sven Becker (MHBA)
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Mainz
Klinik für Pneumologie
Seniorprofessor
Referent:in
Lunge im Zentrum, Praxis für Innere Medizin und Pneumologie, Erlangen
Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie
Referent:in
Oberärztin, Klinik und Poliklinik für Hals-, Nase- und Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden und HNO-Praxis Linke & Cuevas, Freital
Referent:in
Universitätsklinikum Regensburg
Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Referent:in
Universitätsklinikum Tübingen
Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Leitender Oberarzt & Stellvertretender Ärztlicher Direktor
HNOLive beleuchtet neue therapeutische Ansätze bei chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP). Welche Rolle spielen epitheliale Alarmine in der Pathophysiologie dieser Erkrankung? Welche Erfahrungen liegen aus der klinischen Praxis und aus Kasuistiken vor? Und wie verändern neue Wirkmechanismen und patientenorientierte Perspektiven die Behandlungsoptionen und die Auswahl geeigneter Biologika?
In dieser Online-Fortbildung der HNOLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Dr. Sabine Lampert aus Erlangen stellt ihre Erfahrungen zur Bedeutung epithelialer Alarmine bei CRSwNP vor. Dazu zeigt Dr. Lampert die Differenzierung zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma sowie die Kriterien der Typ-2-Entzündung auf. Dr. Lampert beleuchtet die aktuelle Stufentherapie, zugelassene Biologika mit ihren Anwendungsbereichen und Biomarkeranforderungen sowie Studienergebnisse zu Tezepelumab.
PD Dr. Mandy Cuevas aus Dresden/Freital plaudert aus dem Nähkästchen und veranschaulicht anhand zweier Fallbeispiele die Effektivität von Tezepelumab bei schwerer, unkontrollierter CRSwNP. Darüber hinaus thematisiert PD Dr. Cuevas Herausforderungen in der Niederlassung, wie beispielsweise Regressangst und zeitliche Belastung sowie den Umgang mit neuen Leitlinien.
PD Dr. med. Kornelia Andorfer aus Regensburg fokussiert sich auf patient:innenbezogene Aspekte und zeigt, weshalb eine größere Auswahl an Biologika die Versorgung bei CRSwNP verbessert. PD Dr. Andorfer hebt die schnelle Wirksamkeit von Tezepelumab hervor, insbesondere in Bezug auf das Riechvermögen und betont das günstige Nebenwirkungsprofil. Zudem erläutert PD Dr. Andorfer den Wirkmechanismus und dessen Rolle in unterschiedlichen Entzündungswegen und benennt Patientengruppen, für die Tezepelumab nicht geeignet ist.
PD Dr. med. Sven Becker aus Tübingen setzt am Epithel an und erläutert, wie Barrierestörungen und Alarmine die Pathophysiologie der CRSwNP prägen und therapeutisch adressierbar werden. Dabei veranschaulicht PD Dr. Becker die Rolle zentraler Alarmine sowie nachgeschalteter Entzündungswege. Im Fokus stehen die Resultate der WAYPOINT-Untersuchung, die Fortschritte beim Nasal Polyp Score und Nasal Congestion Score aufzeigen und Tezepelumab als neue Behandlungsmöglichkeit bei schwerer CRSwNP einordnen.
Kanal
Indikationen
Allergisches Asthma
Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP)
Chronische Rhinosinusitis mit Polyposis nasi (CRSwNP)
Eosinophiles Asthma
Nasenpolypen
Schweres Asthma
schweres Asthma mit komorbiden Nasenpolypen
Wirkstoffe
Benralizumab
Dupilumab
Inhalative Kortikosteroide (ICS)
Kurzwirksame Beta-2-Sympathomimetika (SABA)
Langwirksame Anticholinergika (LAMA)
Langwirksame Beta-Sympathomimetika (LABA)
Mepolizumab
Omalizumab
Prednisolon
Reslizumab
Tezepelumab
Schlagworte
Fertigpen
Nasenpolypen-Score