Diagnostik, Symptomatik, DD: Unklarer Bauchschmerz
Dr. med. Hanna Zappe
Reizdarm-Therapie: Apps, Ernährung, Mikrobiom und Phytotherapeutika
Prof. Dr. med. Martin Storr
Psychiatrische Komorbiditäten bei chronischen Darmerkrankungen: Was kann man tun?
Prof. Dr. med. Dieter F. Braus
Wissenschaftliche Leitung
DKD Helios Klinik Wiesbaden GmbH
Leitende Fachärztin Endokrinologie
Referent:in
Internistische Praxisgemeinschaft Neu-Isenburg
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Referent:in
Zentrum für Innere Medizin, Gauting und Zentrum für Endoskopie, Starnberg
Facharzt für Innere Medizin – Gastroenterologie
Referent:in
Vitos Klinik Eichberg / Vitos Klinikum Rheingau
Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Klinikdirektor der Vitos Klinik Eichberg, Ärztlicher Direktor des Vitos Klinikums Rheingau
PraxisLive zum Thema Gastroenterologie in der Hausarztpraxis. Unklare Bauchschmerzen, Reizdarm oder psychische Belastungen mit gastrointestinaler Symptomatik – gastroenterologische Beschwerden sind oft komplex und stellen Hausärzt:innen vor große Herausforderungen. Wie lassen sich Ursachen und Diagnosen zuverlässig eingrenzen? Welche Methoden und Ansätze helfen bei der Behandlung dieser häufigen Beschwerdebilder?
In dieser Online-Fortbildung der PraxisLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Dr. Hanna Zappe aus Neu-Isenburg erläutert die Diagnostik, Symptomatik und Differenzialdiagnosen (DD) bei unklarem Bauchschmerz in der hausärztlichen Versorgung. Dazu veranschaulicht Dr. Zappe die strukturierte Anamnese und körperliche Untersuchung sowie die differenzialdiagnostische Einordnung akuter, chronischer und psychisch bedingter Beschwerden. Darüber hinaus stellt Dr. Zappe diagnostische Strategien wie Sonographie und Labordiagnostik sowie das patientenzentrierte Vorgehen im Verlauf der Behandlung dar.
Prof. Dr. Martin Storr aus Starnberg stellt Therapiekonzepte beim Reizdarmsyndrom (RDS) vor und beleuchtet den gezielten Einsatz von Apps, Ernährung, Mikrobiom und Phytotherapeutika. Zunächst erörtert Prof. Storr Erkenntnisse zu den Erwartungen von Patien:innen an die Behandlung und geht auf zentrale Aspekte der Pathophysiologie des RDS ein. Prof. Storr diskutiert therapeutische Optionen, die von einer Ernährungsumstellung (FODMAP) über Phytotherapeutika und eine darmgerichtete Hypnotherapie bis hin zu einer kognitiven Verhaltenstherapie reichen. Zusätzlich erläutert Prof. Storr die Bedeutung digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) und stellt dabei ein 12-wöchiges Programm zur individualisierten Therapieplanung vor.
Prof. Dr. Dieter F. Braus aus Eltville beleuchtet psychiatrische Komorbiditäten bei chronischen Darmerkrankungen und geht der Frage „Was kann man tun?“ nach. Neben den neurobiologischen Grundlagen und dem Einfluss des Darmmikrobioms auf das Immunsystem und das zentrale Nervensystem (ZNS) erläutert Prof. Braus häufige psychische Erkrankungen wie Depressionen und stellt leitliniengerechte Therapieansätze vor. Dabei geht Prof. Braus sowohl auf pharmakologische Optionen und Psychotherapie als auch auf nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Bewegung, Ernährung, Achtsamkeit, Naturerfahrung und digitale Angebote zur Psychoedukation ein.
Kanal
Indikationen
Depression
Reizdarmsyndrom (RDS)
Wirkstoffe
Esketamin
Silexan
Schlagworte
Auskultation
Bristol Stuhlformen-Skala
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)
FODMAP
Hypnotherapie
Labordiagnostik
Palpitation
Perkussion
Phytotherapie bei DGBI
Sonographie