Seminar Empfehlung
Reizdarmsyndrom
Dr. med. Alexander Grebe
Alternative Behandlungsoptionen
Prof. Dr. med. Martin Storr
Und wenn es doch eine CED ist? Red Flags für den Hausarzt
Prof. Dr. med. Irina Blumenstein
Wissenschaftliche Leitung
Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden
Klinik für Nephrologie und Hypertensiologie
Direktor
Referent:in
Hausärztlich-internistische Praxis, Köln
Facharzt für Allgemeinmedizin
Referent:in
Zentrum für Innere Medizin, Gauting und Zentrum für Endoskopie, Starnberg
Facharzt für Innere Medizin – Gastroenterologie
Referent:in
Universitätsklinikum Frankfurt
Medizinische Klinik 1: Gastroenterologie und Hepatologie, Pneumologie und Allergologie, Endokrinologie und Diabetologie sowie Ernährungsmedizin / Leiterin der CED-Hochschulambulanz und -Studienambulanz
Oberärztin
PraxisLive zum Thema Gastroenterologie in der Hausarztpraxis. Wie erkennt man ein Reizdarmsyndrom (RDS) sicher und wie grenzt man es von anderen Ursachen ab? Welche Symptome weisen auf chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) hin? Welche Rolle spielen digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) und andere alternative Therapieansätze in der hausärztlichen Versorgung?
In dieser Online-Fortbildung der PraxisLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Dr. Alexander Grebe aus Köln widmet sich dem Reizdarmsyndrom. Anhand mehrerer Fallbeispiele veranschaulicht Dr. Grebe unterschiedliche diagnostische Ausgangssituationen: von der positiven Diagnosestellung über die Ausschlussdiagnostik bis hin zu Patient:innen, die bereits mit einer Verdachtsdiagnose vorgestellt werden. Zudem erläutert Dr. Grebe leitlinienbasierte Kriterien der Diagnosesicherung und stellt therapeutische Ansätze für die langfristige hausärztliche Begleitung vor.
Prof. Dr. Martin Storr aus Starnberg beleuchtet funktionelle gastrointestinale Beschwerden und alternative Behandlungsansätze. Dabei erläutert Prof. Storr die Pathophysiologie von Erkrankungen der Darm-Hirn-Interaktion und ordnet multimodale Therapiekonzepte ein, darunter Ernährungsstrategien, Phytotherapie sowie psychologische und mind-body-basierte Verfahren. Zudem greift Prof. Storr den Einsatz digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) auf und zeigt, welche Rolle evidenzbasierte digitale Angebote wie Darmhypnose und verhaltenstherapeutische Programme im Praxisalltag spielen können.
Prof. Dr. Irina Blumenstein aus Frankfurt geht der Frage „Und wenn es doch eine CED ist?” nach und gibt einen Überblick über Red Flags für den Hausarzt. Prof. Blumenstein stellt typische Warnsignale vor, grenzt funktionelle Verläufe von Konstellationen mit weiterführendem Abklärungsbedarf ab und ordnet häufige Ausgangssituationen im hausärztlichen Alltag ein. Darüber hinaus erläutert Prof. Blumenstein die relevanten diagnostischen Schritte einschließlich Labor, Bildgebung und Sonografie und zeigt typische Befunde bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sowie den Zeitpunkt der fachärztlichen Weiterleitung auf.
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Indikationen
chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED)
Colitis ulcerosa
Diarrhoe
Gastrointestinale Erkrankungen
Morbus Crohn
Reizdarm
Reizdarmsyndrom
Reizdarmsyndrom (RDS)
Wirkstoffe
Butylscopolamin
Colestyramin
Loperamid
Macrogol
Mebeverin
Peristaltikhemmer
Pfefferminzöl
Phytotherapeutika
Spasmolytika
Schlagworte
Bristol Stuhlformen-Skala
Darm-Hirn-Achse
Darm-Hirn-Interaktion
Darmbarriere
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)
Ernährung
Flohsamen
FODMAP-Diät
Koloskopie
Laxans
Mikrobiom
Psychoedukation
Reizdarmyoga
Viszerale Hypersensitivität