Seminar Empfehlung
Sonographische Gelenkbefunde bei Jugendlichen mit schwerer Hämophilie unter Prophylaxe (PedNet Register)
Gelenkgesundheit bei chilenischen Kindern mit Hämophilie unter Primärprophylaxe
Gelenkgesundheitsstatus bei Personen mit mittelschwerer Hämophilie A
Real-World-Daten zum Gelenkstatus bei Patienten mit nicht-schwerer Hämophilie A
Vergleich von Point-of-Care-Ultraschall, umfassendem Ultraschall und MRT bei hämophiler Arthropathie bei Kindern und Jugendlichen
Systematische Gelenkdiagnostik und Therapieanpassung bei Patienten mit Hämophilie A: Ergebnisse der A-MOVE-Studie
Point-of-Care muskuloskelettaler Ultraschall bei hämophiler Arthropathie: Ein Scoping-Review zu Scan-Protokollen der Imaging Expert Working Group der International Prophylaxis Study Group
Referent:in
Universitätsklinikum Bonn
Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin
Fachärztin für Transfusionsmedizin
In diesem Video gibt Dr. Natascha Marquardt aus Bonn einen kompakten Überblick über die Gelenkgesundheit bei Hämophilie und die zunehmende Bedeutung des Ultraschalls als diagnostisches und therapeutisches Instrument.
Im Fokus stehen aktuelle Daten, die zeigen, dass subklinische Gelenkveränderungen trotz Prophylaxe häufig auftreten und mit klinischen Scores allein nicht zuverlässig erfasst werden. Der Ultraschall – insbesondere standardisierte Verfahren wie HEAD-US – ermöglicht hier eine frühzeitige Detektion und ergänzt die klinische Beurteilung entscheidend.
Darüber hinaus wird die Rolle des Point-of-Care-Ultraschalls (POCUS) im klinischen Alltag eingeordnet, einschließlich seiner Möglichkeiten und Limitationen im Vergleich zu anderen Bildgebungsverfahren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einfluss der Bildgebung auf das Therapiemanagement, insbesondere im Hinblick auf mögliche Anpassungen bei nachgewiesenen Veränderungen.
Abschließend wird deutlich, dass der Ultraschall ein zentrales Instrument für eine individualisierte und präventive Betreuung darstellt und eine frühzeitige Intervention ermöglicht.