Primäre Glomerulonephritiden
Prof. Dr. med. Janina Müller-Deile
Sekundäre Glomerulonephritiden
Prof. Dr. med. Harald Rupprecht
Komplementassoziierte Nierenerkrankungen
Prof. Dr. med. Jan Jakob Menne
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Erlangen
Medizinische Klinik 4 - Nephrologie und Hypertensiologie
Direktor, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Nephrologie, Hypertensiologe (DHL), Zusatzbezeichnung Transplantationsmedizin
Referent:in
Universitätsklinikum Erlangen
Medizinische Klinik 4
Oberärztin, Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie
Referent:in
Klinikum Bayreuth
Medizinische Klinik V
Klinikdirektor
Referent:in
KRH Klinikum Siloah, Hannover
Klinik für Nephrologie, Angiologie und Rheumatologie
Chefarzt
NephroLive zum Thema Glomerulonephritiden. Wie unterscheiden sich primäre und sekundäre Glomerulonephritiden in ihrer Diagnose und Therapie? Welche Rolle spielt das Komplementsystem bei Nierenerkrankungen?
In dieser Online-Fortbildung der NephroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Janina Müller-Deile aus Erlangen befasst sich mit primären Glomerulonephritiden und startet mit einer Übersicht zur Assoziation zwischen Glomerulonephritis und kardiovaskulären Ereignissen. Im Anschluss erläutert Prof. Müller-Deile doe Krankheitsbilder fokal-segmentale Glomerulosklerose (FSGS) und Minimal-Change-Erkrankung und beleuchtet verschiedene Daten zur medikamentösen Therapie. Daraufhin widmet sich Prof. Müller-Deile der membranösen Glomerulonephritis und geht dabei näher auf Rituximab, Obinutuzumab und Felzartamab als therapeutische Optionen ein.
Prof. Dr. Harald Rupprecht aus Bayreuth beleuchtet die sekundären Glomerulonephritiden mit Schwerpunkt auf systemischen Autoimmunerkrankungen. Zu Beginn analysiert Prof. Rupprecht die prognostische Bedeutung der renalen Remission bei systemischem Lupus erythematodes (SLE) und Lupusnephritis (LN) und stellt Studiendaten zur medikamentösen Therapie vor. Zudem diskutiert Prof. Rupprecht die Therapie der ANCA-assoziierten Vaskulitis (AAV) anhand der KDIGO- und EULAR-Leitlinien sowie aktueller Studiendaten zur Rituximab-Erhaltungstherapie und Avacopan. Darüber hinaus geht Prof. Rupprecht auf die klinische Bedeutung monoklonaler Gammopathien renaler Signifikanz (MGRS) ein.
Prof. Dr. Jan Jakob Menne aus Hannover widmet sich komplementassoziierten Nierenerkrankungen. Nach einer Einführung in die Komplementkaskade und ihre diagnostische Relevanz erfolgt eine detaillierte Einordnung komplementassoziierter Glomerulopathien, insbesondere der C3-Glomerulopathie. In diesem Zusammenhang stellt Prof. Menne zentrale Studien zur medikamentösen Komplementblockade vor und diskutiert die Proteinuriekontrolle, die histologischen Effekte, das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS) und die heterogene Anwendung von C5-Inhibitoren in Europa.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
ANCA-assoziierte Vaskulitis (AAV)
ANCA-Vaskulitis
Atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom (aHUS)
C3-Glomerulonephritis (C3GN)
C3-Glomerulopathie
Fokal segmentale Glomerulosklerose (FSGS)
Glomerulonephritiden
IgA Nephropathie
Lupus Nephritis
Membranoproliferative Glomerulonephritis (MPGN)
Minimal Change Disease
Monoklonale Gammopathie renaler Signifikanz (MGRS)
Primäre Glomerulonephritiden
Sekundäre Glomerulonephritiden
systemischer Lupus erythematodes (SLE)
Wirkstoffe
Atacicept
Belimumab
Budesonid
Cemdisiran
Danicopan
Felzartamab
Iptacopan
Obinutuzumab
Pegcetacoplan
Rituximab
Sibeprenlimab
Voclosporin
Schlagworte
AURORA
EULAR 2023
IGNAZ
Immunologie
KDIGO 2024
NEFIGARD
PEXIVAS-Studie
rare disease
REGENCY
seltene Erkrankung
VALIANT Studie