Seminar Empfehlung
Qualitätssicherungsverfahren SEPSIS, 01.01.2026
Update der S3-Leitlinie SEPSIS
Gepotidacin vs. Nitrofurantoin bei uUTI
Neue Daten zu Pivmecillinam
SGLT2i vs. GLP1RA: Inzidenz von HWI und Mykosen bei Diabetikern
SGLT2-Hemmer und Entstehung einer Phimose
HWI als Vorboten eines urogenitalen Malignoms?
Prophylaxe von HWI durch pflanzenbasierte Kostform
Referent:in
Universitätsklinikum Aachen, AöR
Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische Erkrankungen / Medizinische Klinik II
Stellv. Klinikdirektorin
In diesem Video gibt PD Dr. Uta Kunter aus Aachen einen aktuellen Überblick über neue Entwicklungen in der Diagnostik, Therapie und Prävention von Harnwegsinfekten. Im Fokus stehen dabei sowohl leitlinienbasierte Strategien als auch neue Daten zu medikamentösen und präventiven Ansätzen.
Einleitend werden Neuerungen im Qualitätssicherungsverfahren SEPSIS ab dem 01.01.2026 vorgestellt. Ergänzend wird das Update der S3-Leitlinie SEPSIS eingeordnet, mit besonderem Augenmerk auf die Rescue-Strategie nach Phänotyp sowie auf Aspekte der Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge. Auch die Bedeutung früher Maßnahmen wird in diesem Zusammenhang hervorgehoben.
Im therapeutischen Bereich werden aktuelle Daten zu Antibiotika diskutiert, darunter der Vergleich von Gepotidacin und Nitrofurantoin bei unkomplizierten Harnwegsinfekten. Gepotidacin stellt hierbei das erste orale Antibiotikum mit FDA-Zulassung seit 20 Jahren dar. Ergänzend werden neue Daten zu Pivmecillinam vorgestellt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Harnwegsinfekten bei Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes. Diskutiert wird die Inzidenz von HWI und Mykosen unter Therapie mit SGLT2-Inhibitoren im Vergleich zu GLP1-Rezeptoragonisten sowie die Frage, ob ein Zusammenhang zwischen SGLT2-Hemmern und der Entstehung einer Phimose besteht.
Darüber hinaus wird die mögliche Rolle von Harnwegsinfekten als Vorboten eines urogenitalen Malignoms beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung der Zystitis als mögliches Frühwarnsignal.
Abschließend wird die Prophylaxe von Harnwegsinfekten durch pflanzenbasierte Kostformen thematisiert und deren potenzielle positive Effekte eingeordnet.
Fachrichtungen
Indikationen
Bilharziacarcinom
CKD
Diabetes
Harnwegsinfekt
Mykosen
Phimose
Sepsis
Xanthogranulomatöse Pyelonephritis
Wirkstoffe
Cefepim
Ciprofloxacin
Gepotidacin
Imipenem
Levofloxacin
Meropenem
Nitrofurantoin
Piperacillin/ Tazobactam
Pivmecillinam
Schlagworte
Cefotaximresistenz
Deutsche Sepsis Gesellschaft (DSG)
EAGLE
Norfloxacinresistenz
Organdysfunktion
pflanzenbasierte Ernährung
S3-Leitlinie Sepsis
septischer Schock