Hereditäres Angioödem erkennen: Diagnosestellung im Fokus
Prof. Dr. med. Jens Greve
Therapieoptionen beim Hereditären Angioödem: Daten und Evidenz im Fokus
Prof. Dr. med. Markus Magerl
Psychosoziale Herausforderungen beim Hereditären Angioödem: Mentale Gesundheit im Fokus
PD Dr. med. Andreas Recke
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Düsseldorf
Geschäftsführender Oberarzt, Leiter des Schwerpunkts Rhinologie, Allergologie und Endoskopische Schädelbasischirurgie, Leiter des Forschungslabors.
Referent:in
Universitätsklinikum Ulm
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- & Halschirurgie
Stellv. Klinikdirektor, Oberarzt, Koordinator Tumorboard Kopf-Hals-Tumore
Referent:in
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Institut für Allergieforschung
Bereichsleitung Klinische Studien
Referent:in
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie (Hautklinik), Campus Lübeck
HNOLive nimmt das hereditäre Angioödem (HAE) in den Fokus. Was ist bei der Diagnostik zu beachten und welche Therapieoptionen stehen zur Verfügung? Was sagen die aktuellen Daten und wie sieht die Lage der Evidenz aus? Welchen psychosozialen Herausforderungen können Patienten gegenüberstehen und welche Möglichkeiten stehen für den Erhalt der mentalen Gesundheit zur Verfügung?
In dieser Online-Fortbildung der HNOLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Jens Greve aus Ulm beginnt mit der Erkennung des hereditären Angioödems und der Diagnosestellung. Zunächst werden die zentralen Merkmale genannt und die Bedeutung der seltenen Erkrankung für die Patientinnen und Patienten erläutert. Anschließend wird die Frage „Wie begegnen uns Patient:innen mit Angioödemen?” beantwortet und ein Überblick über die klinische Symptomatik gegeben. Außerdem stehen die Laboruntersuchungen sowie die Unterscheidungskriterien der Angioödeme im Fokus.
Prof. Dr. med. Markus Magerl aus Berlin spricht über die Therapieoptionen beim Hereditären Angioödem. Dabei stehen Daten und Evidenz im Fokus. Es werden die zwei unterschiedlichen Therapiestrategien dargestellt. Dazu werden die Prophylaxemöglichkeiten mit verschiedenen Wirkstoffen erläutert. Anschließend liegt der Fokus auf dem Wirkort und -mechanismus von Donidalorsen. Abschließend werden die primären und sekundären Endpunkte diskutiert.
PD Dr. Andreas Recke aus Lübeck gibt einen Überblick über die psychosozialen Herausforderungen beim hereditären Angioödem. Dabei steht unter anderem die mentale Gesundheit im Fokus. Zunächst werden die zentralen psychosozialen Aspekte bei HAE beleuchtet. Im Anschluss wird auf die psychosozialen Effekte der Langzeitprophylaxe eingegangen. Darüber hinaus erörtert Herr Dr. Recke, inwiefern Angehörige von Betroffenen involviert sind und welche Konsequenzen sich für die Praxis ergeben.
Rechtlicher Hinweis zur Arzneimittelzulassung:
In der Sendung enthaltene Informationen und Hinweise zu Arzneimitteln richten sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz in Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in denen das betreffende Arzneimittel zugelassen ist. Für die Schweiz (ggf.: und andere Staaten außerhalb der EU) liegt keine Zulassung vor. Die Inhalte der Sendung sind daher nicht als Information mit Bezug auf eine Verfügbarkeit, Anwendung oder Abgabe des Arzneimittels in diesen Ländern zu verstehen.
Kanal
Indikationen
Allergie
Angioödem
Angst
Bradykinin-vermittelte Angioödeme
Depression
Hereditäres Angioödem (HAE)
Juckreiz
Quaddeln
Urtikaria
Wirkstoffe
Antihistaminika
Berotralstat
C1-Inhibitor
Donidalorsen
Garadacimab
Glukokortikoide
Icatibant
Kallikrein
Lanadelumab
Omalizumab
Sebetralstat
Schlagworte
Behandlungsmöglichkeiten
Differentialdiagnosen
Erstickungsattacken
Familienanamnese
Fragebogenstudien
HAE-Attackenrate
Krankheitskontrolle
Laboruntersuchung
Langzeitprophylaxe (LTP)
Mental Health
Primärer Endpunkt
PRODROMI
Prophylaxe
psychosoziale Aspekte
Psychosoziale Belastung
rare disease
sekundärer Endpunkt
Seltene Erkankungen
Therapieoptionen
Therapiestrategien