Seminar Empfehlung
Welchen Einfluss hat Bluthochdruck auf Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz?
Prof. Dr. med. Sabine Genth-Zotz
Differentialdiagnosen des dicken Herzens – Es muss nicht immer Hochdruck sein!
Dr. med. Gerd Ringwald
Sport und Herzkreislauferkrankungen – Was muss ich wissen?
Prof. Dr. med. Hans-Georg Predel
Wissenschaftliche Leitung
Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden
Klinik für Nephrologie und Hypertensiologie
Direktor
Referent:in
Marienhaus Klinikum Mainz
Klinik für Innere Medizin 1, Kardiologie
Chefärztin und Leitung
Referent:in
Kardiologie im Friedrichspalais
Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Bruchsal
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Referent:in
Deutsche Sporthochschule Köln
Leiter des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin
PraxisLive zum Thema Hypertensive Herzkrankheit. Wie entstehen Vorhofflimmern und HFpEF bei langjährigem Hochdruck und was bedeutet das für Diagnostik und Therapie? Wann muss bei einem hypertrophen Herzen an andere Diagnosen wie HOCM gedacht werden? Welche Empfehlungen gelten für Menschen mit kardiovaskulären Risiken und wie lassen sich Sport und Bewegung sicher und individuell angepasst fördern?
In dieser Online-Fortbildung der PraxisLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Sabine Genth-Zotz aus Mainz beleuchtet den Einfluss von Bluthochdruck auf Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz. Anhand von Leitlinien und Praxisdaten erläutert Prof. Genth-Zotz, wie Hypertonie die kardiale Struktur und elektrische Stabilität verändert. Prof. Dr. Genth-Zotz verdeutlicht charakteristische Krankheitszeichen, Organe, die betroffen sind, und Resultate der Blutdruckmessung über einen längeren Zeitraum sowie die Relevanz der nächtlichen Blutdruckwerte. Zudem präsentiert Prof. Dr. Genth-Zotz wichtige Risikokonstellationen wie HFpEF, Aortenklappenstenose, Vorhofflimmern und vaskuläre Begleiterkrankungen. Darüber hinaus beschreibt Prof. Dr. Genth-Zotz diagnostische Schritte und Messmethoden, die zur Einschätzung des hypertensiven Risikos erforderlich sind.
Dr. Gerd Ringwald aus Bruchsal stellt Differentialdiagnosen des „dicken Herzens” dar und erläutert, dass diese nicht ausschließlich auf Hochdruck zurückzuführen sind. Anhand von Fallbeispielen demonstriert Dr. Ringwald verschiedene Differentialdiagnosen und beschreibt dabei beschreibt die jeweiligen klinischen und bildgebenden Befunde. In diesem Zusammenhang hebt Dr. Ringwald die Bedeutung funktioneller Tests, wie des Valsalva-Manövers, hervor und betont die Bedeutung einer präzisen Differenzialdiagnostik bei Patient:innen mit einem „dicken Herzen“.
Prof. Dr. Hans-Georg Predel aus Köln beleuchtet die Rolle von Sport bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und erläutert, wie sich das Herz durch Ausdauertraining strukturell und funktionell anpasst. Dabei stellt Prof. Predel das Konzept des „Sportherzens“ dar, grenzt physiologische von pathologischen Veränderungen ab und beschreibt wesentliche Trainingsfaktoren. Zudem präsentiert Prof. Predel Leitlinienempfehlungen zur sportmedizinischen Vorsorge und erklärt die Grundprinzipien der Bewegungstherapie bei kardialen Risikopatienten. Abschließend verdeutlicht Prof. Predel die positiven Effekte regelmäßiger Bewegung auf Endothelfunktion, Leistungsfähigkeit und Prognose.
Kanal
Indikationen
Aortenklappenstenose
Bluthochdruck
Herzinsuffizienz
Herzrhythmusstörungen
Hochdruck bedingte Endorganschäden (HMOD)
Hypertonie
Hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie (HOCM)
Wirkstoffe
ACE-Inhibitor
Angiotensin-Rezeptorblocker
Diuretika
Mavacamten
Spironolacton
Schlagworte
Heimblutdruckmessung (HBDM)
Koronarangiogaphie
Valsalva-Manöver