IgG4-RD erkennen: Der diagnostische Weg am Patientenfall – von ersten Symptomen bis zur gesicherten Diagnose
Dr. med. Felix Müller
Was ist das Therapieziel bei IgG4-RD – und wie erreichen wir es?
Prof. Dr. med. Ulf Müller-Ladner
Interdisziplinär zum Erfolg
Dr. med. Friederike Raspe
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Düsseldorf
Klinik für Rheumatologie
ehem. Direktor der Klinik
Referent:in
Universitätsklinikum Augsburg
III. Medizinische Klinik
Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie, Notfallmedizin - Oberarzt
Referent:in
Kerckhoff-Klinik GmbH
Direktor der Abteilung Rheumatologie & Klinische Immunologie
Referent:in
Universitätsmedizin Göttingen
Klinik für Nephrologie und Rheumatologie
Oberärztin
RheumaLive beleuchtet den Weg von der Diagnose zur zielgerichteten Therapie bei IgG4-RD. Wie lässt sich IgG4-RD im Praxisalltag sicher erkennen und differenzialdiagnostisch abgrenzen? Welche therapeutischen Strategien unterstützen Remission, Organerhalt und die Vermeidung von Rezidiven? Und wie trägt die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu einer strukturierten Versorgung bei?
In dieser Online-Fortbildung der RheumaLive-Sendereihe für Sie im Studio:
IgG4-RD erkennen: Der diagnostische Weg am Patientenfall – von ersten Symptomen bis zur gesicherten Diagnose: Dr. Felix Müller aus Augsburg veranschaulicht anhand von Patientenfällen, wie sich klinische Muster, Warnsignale, Organmanifestationen und histopathologische Befunde zu einer gesicherten Diagnose zusammenführen lassen. Dabei stellt Dr. Müller klinische Phänotypen und Diagnosekriterien der IgG4-RD dar, diskutiert die Problematik der Biomarker des Serum-IgG4 und die interdisziplinäre Abgrenzung gegenüber Malignomen, Lymphomen und anderen entzündlichen Erkrankungen. Des Weiteren präsentiert Dr. Müller das lokale und überregionale Registerprojekt LüRigG4.
Was ist das Therapieziel bei IgG4-RD – und wie erreichen wir es?: Prof. Ulf Müller-Ladner aus Bad Nauheim stellt Remission, Organerhalt und die Vermeidung von Rezidiven in den Mittelpunkt des therapeutischen Managements und diskutiert, inwieweit sich diese Ziele mit den derzeit verfügbaren Therapien erreichen lassen. Dabei geht Prof. Müller-Ladner auch auf die besonderen Herausforderungen einer seltenen Erkrankung sowie auf die Überwachung der Patient:innen unter Therapie ein. Darüber hinaus beleuchtet Prof. Müller-Ladner therapeutische Strategien von Glukokortikoiden bis zu B-Zell-gerichteten Ansätzen und greift aktuelle Studiendaten zu neuen Therapieansätzen auf, darunter die MITIGATE-Studie.
Interdisziplinär zum Erfolg: Dr. Friederike Raspe aus Göttingen richtet den Blick auf die fachübergreifende Diagnostik und Therapie der IgG4-RD. Anhand einer Kasuistik zeigt Dr. Raspe, wie Rheumatologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Pneumologie, Radiologie und Pathologie bei der Diagnose, Therapiewahl und Verlaufskontrolle zusammenwirken. Ein besonderes Augenmerk legt Dr. Raspe auf die IgG4-related kidney disease (IgG4-RKD) in Bezug auf klinische Symptome, Bildgebung, Histologie, Diagnosekriterien und Therapiepläne.
Kanal
Indikationen
IgG4-assoziierte Erkrankung (IgG4-RD)
IgG4-related kidney disease
Wirkstoffe
Inebilizumab
Prednisolon
Rilzabrutinib
Teclistamab
Tofacitinib
Zanubrutinib
Schlagworte
Bildgebung
Cholangioskopie
Histologie
Labordiagnostik
LüRIgG4
MITIGATE Studie
Remissionserhaltung
Rezidivprophylaxe
Whipple-Präparat