Seminar Empfehlung
Harntransportstörung
PD Dr. Aybike Hofmann, FEBU, FEAPU
Inkontinenz
Dr. Tamara Geppert, FEBU, FEAPU
Hypospadie
Prof. Dr. med. Wolfgang Rösch, FEAPU
Wissenschaftliche Leitung
Klinikum Aschaffenburg-Alzenau
Klinik für Urologie und Kinderurologie
Ärztin in Facharztausbildung
Referent:in
Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach
Kinderurologie
Leitung der Kinderurologie
Referent:in
Vivantes Klinikum im Friedrichshain
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Leiterin des Funktionsbereichs Kinderurologie, Urologin, Zusatzbezeichnung Spezielle Kinder- und Jugendurologie
Referent:in
Marienhaus Klinikum, Neuwied-Waldbreitbach
Senior Consultant, Kinderurologie / Barmherzige Brüder Klinik St. Hedwig Regensburg
ehem. Chefarzt der Klinik für Kinderurologie
UroLive beleuchtet zentrale Themen der kinderurologischen Versorgung mit Fokus auf aktuelle Entwicklungen. Welche diagnostischen Kriterien unterstützen eine präzise Beurteilung von Harntransportstörungen? Welche neuen Erkenntnisse verbessern das Verständnis kindlicher Inkontinenz? Und wie ordnet sich die aktuelle Evidenz zur Behandlung der Hypospadie in den Forschungsstand ein?
In dieser Online-Fortbildung der UroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
PD Dr. Aybike Hofmann aus Neuwied-Waldbreitbach stellt das strukturierte Vorgehen bei Harntransportstörungen im Kindesalter vor. PD Dr. Hofmann beschreibt, wie sich die hohe Rate pränataler Entdeckungen auf den nachgeburtlichen diagnostischen Pfad auswirkt und wie sich transiente idiopathische Hydronephrosen von progredienten Krankheitsbildern abgrenzen lassen. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich durch eine strukturierte Überwachung das langfristige Risiko einer Niereninsuffizienz minimieren lässt. Zudem skizziert PD Dr. Hofmann die Kriterien für eine konservative oder operative Behandlungsstrategie und erläutert, wie eine risikoadaptierte Langzeitbetreuung in der Praxis organisiert werden kann.
Dr. Tamara Geppert aus Berlin befasst sich mit dem Management der kindlichen Harninkontinenz und erläutert, wie eine zielgerichtete Basisdiagnostik zur Differenzierung zwischen funktionellen Störungen und organischen Ursachen beitragen kann. Im Rahmen der Diagnostik betont Dr. Geppert die Bedeutung assoziierter Störungen wie Obstipation und skizziert die Urotherapie als primäre therapeutische Basismaßnahme. Den Kern ihres Beitrags bildet die fallbasierte Differenzierung des therapeutischen Managements. Dr. Geppert zeigt auf, dass bei einer monosymptomatischen Enuresis hormonelle Mittel oder apparative Hilfsmittel zum Einsatz kommen, während bei einer überaktiven Blase neben Medikation auch die transkutane elektrische Nervenstimulation eine Option darstellt. Abschließend stellt Dr. Geppert das klinische Spektrum der dyskoordinierten Miktion vor.
Prof. Dr. Wolfgang Rösch aus Neuwied-Waldbreitbach/Regensburg erörtert das Management der Hypospadie im Kindes- und Jugendalter. Dabei beschreibt Prof. Rösch, wie die Indikation zur operativen Korrektur bei distalen Formen primär durch die Penisschaftverkrümmung und nicht durch die reine Meatusposition bestimmt wird. Dabei geht Prof. Rösch auch darauf ein, wie sich langfristige Komplikationen der Neourethra minimieren lassen und welche Vorteile eine Behandlung in spezialisierten Zentren bietet. Zudem beleuchtet Prof. Rösch die rechtliche Situation bezüglich der familiengerichtlichen Zustimmung bei höhergradigen Formen und die Gestaltung einer strukturierten Transition in die Erwachsenenmedizin.
Kanal
Indikationen
Blasendysfunktion
Dyskoordinierte Miktion
Enuresis
Harninkontinenz
Harntransportstörung
Hypospadie
Inkontinenz
Pollakisurie
Wirkstoffe
Oxybutyinin
Propiverin-Hydrochlorid
Tolterodin
Trospiumchlorid
Schlagworte
Kontinenzschulung
Miktionsprotokoll
Uroflow
Urotherapie