Chronische Nierenerkrankung – globale Last: Auch in Deutschland ein Problem?
Prof. Dr. med. Jörg Latus
Update KDIGO 2024 zu modernen Kaliumbindern
Dr. med. Sarah Rudolf, MHBA
Holistischer Ansatz der KDIGO Leitlinie 2024 – CKD-MBD im Fokus
Prof. Dr. med. Jan T. Kielstein
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Erlangen
Medizinische Klinik 4 - Nephrologie und Hypertensiologie
Direktor, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Nephrologie, Hypertensiologe (DHL), Zusatzbezeichnung Transplantationsmedizin
Referent:in
Robert Bosch Krankenhaus GmbH, Stuttgart
Behandlungsexzellenz des Bosch Health Campus / Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie
Chefarzt
Referent:in
Nierenzentrum Wiesbaden
Fachärztin für Innere Medizin, Nephrologie, Transplantationsmedizin, Diabetologie LÄK, Palliativmedizin, Hypertensiologie DHL®
Referent:in
Städtisches Klinikum Braunschweig
Nephrologie & Blutreinigung
Chefarzt
NephroLive widmet sich dem Update der KDIGO-Leitlinie 2024 zu Komorbiditäten der CKD. Sind chronische Nierenerkrankungen eine globale Last, und wie stark ist Deutschland davon betroffen? Welche neuen Erkenntnisse und Fortschritte bringt das Update der KDIGO-Leitlinie 2024 zu modernen Kaliumbindern mit sich? Wie sieht der holistische Ansatz der aktuellen Guidelines aus und welche Rolle spielt dabei CKD-MBD?
In dieser Online-Fortbildung der NephroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Jörg Latus aus Stuttgart beantwortet die Frage, ob die globale Last der chronischen Nierenerkrankung auch in Deutschland ein Problem ist. Dazu betrachtet Prof. Latus zunächst Daten zu den häufigsten Todesursachen sowie Prävalenz einer CKD und veranschaulicht anhand eines Beispiels die Diagnostik und die Risikoabschätzung. Das Management von CKD, Prävention, Screening-Algorithmus sowie die Zukunft von Dialysen sind ebenfalls Themen seines Vortrags.
Dr. Sarah Rudolf aus Wiesbaden präsentiert das Update der KDIGO 2024 zu modernen Kaliumbindern. Zur Einführung gibt Dr. Rudolf einen Überblick über Hyperkaliämie als multimorbides Hochrisikokollektiv und geht in diesem Zusammenhang auf die Lebenszeitgewinnung durch optimierte leitliniengerechte Therapie ein. Dr. Rudolf befasst sich anschließend mit den Empfehlungen der ESC- und KDIGO-Leitlinien und fokussiert sich auf das Management der Hyperkaliämie für eine optimale RAASi-Therapie sowie den Einsatz von Kaliumbindern.
Prof. Dr. Jan T. Kielstein aus Braunschweig beleuchtet den holistischen Ansatz der KDIGO Leitlinie 2024 mit Fokus auf CKD-MBD. Prof. Kielstein geht auf den sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) ab Stadium CKD 2, dessen Risiken und Komplikationen sowie die Leitlinienempfehlungen für Vitamin D bei CKD im Stadium 3-4 ein. Anhand eines Fallbeispiels veranschaulicht Prof. Kielstein die Behandlungsziele und die Wirksamkeit verschiedener Therapieoptionen.
Kanal
Indikationen
Autosomal-Dominante Polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD)
Chronic Kidney Disease (CKD)
Chronische Nierenerkrankung (CKD)
CKD-MBD
Hyperkaliämie
Sekundärer Hyperparathyreoidismus (sHPT)
terminale Niereninsuffizienz (ESRD)
Wirkstoffe
Calcifediol
Eplerenon
Kaliumbinder
Patiromer
RAASi
Spironolacton
Schlagworte
AMETHYST-DN-Studie
ESKD Risikorechner
InspeCKD
KDIGO-Leitlinie
OPAL-HK Studie
Vitamin D