Wenn alles irgendwie zusammenhängt … Wann an Lupus denken?
Lupus – wirklich so komplex? Gemeinsam Remission erreichen
Wie könnte ein Modell der strukturierten Zusammenarbeit aussehen?
Referent:in
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz
Rheumatologie
Leiter des Schwerpunktes Rheumatologie und klinische Immunologie Qualifikationen: Facharzt für Innere Medizin, Nephrologe, Rheumatologe, Hypertensiologe
Referent:in
St. Josef-Stift Sendenhorst
Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie
Chefarzt der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie
Referent:in
Gebhardshainer Gemeinschaftspraxis
Facharzt für Allgemeinmedizin
Systemischer Lupus erythematodes (SLE) – Herausforderung in der hausärztlichen Versorgung
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) stellt insbesondere in der hausärztlichen Versorgung eine diagnostische Herausforderung dar. Symptome wie Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Hautveränderungen erscheinen oft unspezifisch und können leicht übersehen werden. Eine frühzeitige Diagnose ist jedoch entscheidend, um langfristige Organschäden zu verhindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.
In unserem Seminar erfahren Sie, welche Warnsignale auf einen möglichen SLE hindeuten und wie Sie Ihre Patient*innen gezielt diagnostisch und therapeutisch unterstützen können. Wir beleuchten praxisrelevante Ansätze zu folgenden Themen:
- Welche Warnsignale deuten auf einen möglichen SLE hin, auch wenn die Symptome unspezifisch erscheinen?
- Welche diagnostischen Tools und Laboruntersuchungen sind in der hausärztlichen Praxis am effektivsten?
- Wie können Sie Patient*innen mit Verdacht auf SLE sicher und effizient in die Spezialversorgung überweisen?
- Welche Fortschritte gibt es in der medikamentösen Therapie des SLE, und wie lassen sich diese in der hausärztlichen Versorgung integrieren?
Nutzen Sie die Gelegenheit, Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten.
Wir freuen uns darauf, Sie zu diesem spannenden und informativen Austausch begrüßen zu dürfen!
PM-DE-LPU-WCNT-250001 09/25
Veranstalter

Indikationen
Arthritis und Gelenkschmerzen: Untersuchung und Therapie rheumatischer Beschwerden.
Behandlung von Hautmanifestationen: Vom Schmetterlingserythem bis hin zu anderen kutanen Symptomen.
Behandlung von Lupusnephritis: Eine der schwerwiegendsten Manifestationen von SLE.
Diagnose von Autoimmunerkrankungen auf Basis laborchemischer und klinischer Befunde (z. B. ANA-Positivität, Anti-dsDNA).
Langzeitüberwachung bei Organbeteiligung: Vorbeugung irreversibler Organschäden (z. B. Herz, Lunge, Niere oder Gehirn).
Systemische Vasculitiden: Entzündliche Erkrankungen der Blutgefäße (oft bei schwerem SLE).
Thromboembolische Komplikationen durch Antiphospholipid-Syndrom, das bei SLE häufig begleitend auftritt.
Wirkstoffe
Anifrolumab
Antikoagulanzien
Antimalariamittel
Azathioprin
Belimumab
Biologika
Cyclophosphamid
Heparin
Hydroxychloroquin
Immunsuppressiva
Kortikosteroide
Methotrexat
Mycophenolat-Mofetil (MMF)
Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR)
Prednison
Warfarin
Zytostatika
Schlagworte
Abklärung
Antinukleäre Antikörper (ANA)
Autoimmunerkrankung
Chronische Erkrankungen
Diagnostische Red Flags
Fortschritte in der Biologika-Therapie
Früherkennung
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Langzeitmonitoring bei SLE
Lupus
Lupus Diagnostic Criteria (EULAR/ACR)
Lupusnephritis
Multisystemerkrankung
Patientensicherheit
Rheumatologie in der Hausarztpraxis
Schmetterlingserythem
SLE
Therapieadhärenz