Effiziente, individualisierte und stabile Immunsuppression
Prof. Dr. med. Daniel Zecher
Management kardiovaskulärer Risiken
Prof. Dr. med. Timm Westhoff
Tumorerkrankungen und Rezidive im Langzeitverlauf
Prof. Dr. med. Katrin Ivens
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Erlangen
Medizinische Klinik 4 - Nephrologie und Hypertensiologie
Direktor, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Nephrologie, Hypertensiologe (DHL), Zusatzbezeichnung Transplantationsmedizin
Referent:in
Universitätsklinikum Regensburg
Abteilung für Nephrologie
Leitender Oberarzt, Internistischer Programmverantwortlicher Nierentransplantation
Referent:in
Marien Hospital Herne
(Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum) / Medizinische Klinik I - Allgemeine Innere, Nephrologie und Hypertensiologie, Gastroenterologie, Pneumologie
Klinikdirektor
Referent:in
Universitätsklinikum Düsseldorf
Klinik für Nephrologie / Transplantationszentrum
Oberärztin
NephroLive zur langfristigen stabilen Versorgung transplantierter Patient:innen – medizinisch, interdisziplinär und individuell. Welche Faktoren sind entscheidend für den nachhaltigen Erfolg der Immunsuppression? Wie kann das erhöhte Risiko für Folgeerkrankungen – insbesondere im Herz-Kreislauf-System – rechtzeitig erkannt und gemindert werden? Und was ist zu beachten, wenn onkologische Komplikationen oder Rückfälle nach Transplantation auftreten?
In dieser Online-Fortbildung der NephroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Daniel Zecher aus Regensburg zeigt auf, wie eine effiziente, individualisierte und stabile Immunsuppression in der Transplantationsmedizin umgesetzt werden kann. Prof. Zecher erläutert die Bedeutung therapeutischer Zielspiegel, den Einfluss individueller Metabolisierung und die Grenzen reduzierter CNI-Exposition. Anhand aktueller Studien und Fallbeispiele stellt Prof. Zecher Biomarker-gestützte Dosisanpassungen, Interaktionen in der Langzeittherapie sowie neue Ansätze wie steroidfreie Regime und TTV-gesteuerte Strategien vor.
Prof. Dr. Timm Westhoff aus Herne spricht über das Management kardiovaskulärer Risiken bei Patientinnen und Patienten nach Nierentransplantation (NTx). Anhand von Studiendaten verdeutlicht Prof. Westhoff, dass kardiovaskuläre Ereignisse trotz funktionierender Transplantate eine der führenden Todesursachen bleiben und erörtert die Rolle klassischer und transplantationsspezifischer Risikofaktoren. Dabei geht Prof. Westhoff auf aktuelle Empfehlungen zur Blutdruck- und Lipidkontrolle sowie den differenzierten Einsatz von Statinen, SGLT2-Hemmern und GLP1-Rezeptoragonisten ein.
Prof. Dr. Katrin Ivens aus Düsseldorf gibt einen Überblick über Tumorerkrankungen und Rezidive im Langzeitverlauf nach NTx. Dabei geht Prof. Ivens auf Tumorerkrankungen nach NTx ein, erläutert Screening-Empfehlungen vor und nach einer Transplantation einschließlich der Wartezeiten je nach Tumorart und zeigt Risikogruppen für Nierenzellkarzinome sowie Besonderheiten virus-, medikamenten- und immunsuppressionsassoziierter Tumoren auf. Zudem stellt Prof. Ivens Daten zu Inzidenzen, Mortalität und Überlebensverläufen aus Register- und Kohortenstudien vor und beleuchtet das Management von engmaschigem Screening über Anpassungen der Immunsuppression bis hin zum Einsatz von Checkpoint-Inhibitoren bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen.
Kanal
Indikationen
Chronische Nierenerkrankung (CKD)
Diabetes
Hyperlipidämie
Hypertonie
Nierenzellkarzinom (RCC)
Tumorerkrankungen
Wirkstoffe
Atorvastatin
Basiliximab
Belatacept
Bempedoinsäure
Calcineurin-Inhibitoren
Ciclosporin
Dapagliflozin
Evolocumab
Ezetimib
Fluvastatin
Inclisiran
Pravastatin
Prednisolon
Rituximab
Rosuvastatin
Semaglutid
Simvastatin
Tacrolimus
Tirzepatid
Schlagworte
HARMONY
Hauttumoren nach NTx
Immunsuppression
KDIGO
Nierentransplantation (NTx)
OuTSMART Trial
Posttransplant Lymphoproliferative Disorders (PTLD)
Tumor-Screening