Herausforderungen bei der Diagnostik und Therapie
Prof. Dr. med. Oliver Schwandner
Gastroenterologische Einordnung mit praxisnahen Fallbeispielen
Prof. Dr. med. Martin Storr
Handlungsempfehlungen im ambulant proktologischen Setting mit Schwerpunkt "transanale Irrigation"
Dr. med. Alexander Digón Söntgerath
Wissenschaftliche Leitung
Klinikum Aschaffenburg-Alzenau
Gastroenterologie und interventionelle Endoskopie
Chefarzt der Medizinischen Klinik III, Stellvertretender Leiter Darmzentrum Bayerischer Untermain
Referent:in
Enddarmzentrum Regensburg & Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Leiter des Enddarmzentrums und Leitender Arzt für Proktologie
Referent:in
Zentrum für Innere Medizin, Gauting und Zentrum für Endoskopie, Starnberg
Facharzt für Innere Medizin – Gastroenterologie
Referent:in
Proktologie am Dom, Köln
Facharzt für Chirurgie mit Schwerpunkt Proktologie
Freuen Sie sich auf eine interdisziplinäre Diskussionsrunde, die einen kompakten Überblick über die diagnostischen Herausforderungen und evidenzbasierten Therapieansätze bei Obstipation und Stuhlinkontinenz gibt.
Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden therapeutische Entscheidungswege nachvollziehbar dargestellt, einschließlich der Einordnung der transanalen Irrigation in moderne Versorgungskonzepte.
In dieser Online-Fortbildung der GastroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Oliver Schwandner aus Regensburg spricht über die Herausforderungen bei der Diagnostik und Therapie. Zunächst werden die Differenzialdiagnosen und Therapiemöglichkeiten bei chronischer Obstipation erörtert. Anschließend wird das Obstructed Defecation Syndrome (ODS) thematisiert und der Fokus auf die Therapie gelegt. Abschließend werden die sakrale Neuromodulation (SNM) und die UEG-Leitlinie 2022 vorgestellt.
Prof. Dr. med. Martin Storr aus Starnberg informiert über die gastroenterologische Einordnung. Er erklärt die Anamnese und Behandlung von Obstipation und Stuhlinkontinenz an praxisnahen Fallbeispielen. Dabei stellt er auch die Stuhlanamnese und makroskopische Analysen vor. Außerdem stehen die Therapie und die S2K-Leitlinie im Vordergrund. Zum Abschluss werden die Ernährung und der Wirkmechanismus der transanalen Irrigation (TAI) als Behandlungsmöglichkeiten erwähnt.
Dr. med. Alexander Digón Söntgerath aus Köln gibt Handlungsempfehlungen im ambulanten proktologischen Setting mit dem Schwerpunkt „transanale Irrigation”. Er beginnt mit Darmfunktionsstörungen und deren Management. Daraufhin stehen die transanale Irrigation, ihr Wirkmechanismus und ihre positiven Effekte im Fokus. Dr. Digón Söntgerath erörtert die Unterschiede zwischen Low- und High-Volume und gibt spannende Fallbeispiele. Abschließend erklärt er die TAI-Verordnung und die Implementierung der TAI im Praxisalltag .
Kanal
Sendungspartner

Indikationen
Bauchschmerzen
Blähbauch
Chronische Obstipation
Diarrhoe
Entleerungsstörungen
Funktionelle Obstipation
Intestinale Motilitätsstörungen
Multiple Sklerose (MS)
Obstructed Defecation Syndrome (ODS)
Reizdarmsyndrom (RDS)
Sakrale Neuromodulation (SNM)
Schmerzen
Sodbrennen
Spina bifida
Stuhlentleerungsstörung
Stuhlinkontinenz
Völlegefühl
Wirbelsäulenverletzung
Wirkstoffe
Amitriptylin
Laxantien
Loperamid
Mebeverin
Schlagworte
Basistherapie
Beckenbodentraining
Blähungen
Cholezystektomie
Darmkrebsrisiko
Dauertherapie
Differenzialdiagnose
Endoskopie
Ernährung
Evidenzbasierte Therapie
Fallbeispiele
Herausforderungen
High-Volume System
interdiziplinär
invasive Therapie
Konservative Therapie
Langzeitergebnisse
Laxantientherapie
Low-Volume System
Makroskopische Analyse
Morphologie
Operation
Operative Therapieoptionen
Proktologie
S2k-Leitlinie
Schließmuskeltraining
Sitzhygiene
Therapiemanagement
Transanale Irrigation
Transanale Irrigation (TAI)
UEG-Leitlinie 2022
Wirkmechanismus