Moderation
Deutsches Ärzteblatt
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Deutscher Bundestag
Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages und Berichterstatter für Public Health
Referent:in
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie des Freistaates Thüringen
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Medizinischer Fakultätentag
Generalsekretär
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Vorsitzender des Sprecherrats der Medizinstudierenden
Marburger Bund
Eine ganz große Koalition versprach vor mehr als neun Jahren eine zukunftsweise Reform des Medizinstudiums: Die Fachministerien für Gesundheit und Bildung auf Bundesebene sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gesundheits- und der Kultusministerkonferenz der Länder und der Koalitionsfraktionen des Deutschen Bundestages beschlossen am 31. März 2017 den "Masterplan Medizinstudium 2020". Mehr Praxisbezug im Studium, eine Stärkung der Allgemeinmedizin und eine bessere Befähigung zu wissenschaftlichem Arbeiten waren zentrale Ziele des groß angelegten Reformvorhabens.
Eine entsprechende Novelle der Ärztlichen Approbationsordnung (ÄApprO) liegt seit Jahren auf dem Tisch. Doch die politischen Arbeiten an der Reformbaustelle Medizinstudium sind eingestellt – mit ungewisser Zukunft. Bund und Länder konnten sich bis heute nicht auf eine gemeinsame Finanzierungsverantwortung einigen. Die Folge: Die geplanten Reformen können nicht an allen Universitäten in gleicher Weise umgesetzt werden. Der ungelöste politische Reformstau führt nicht nur zu einem föderalen Flickenteppich: Auch die Qualität des Medizinstudiums bleibt so hinter ihren Möglichkeiten. Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD heißt es zwar, dass die Ziele des Masterplans „weitergetragen“ werden. Von der konkreten Umsetzung des Masterplans ist dort aber nicht die Rede.
In der neuen Ausgabe von MB-DIREKT, der Diskussionssendung des Marburger Bundes, fragen wir:
Wie kann der Gordische Knoten im Konflikt zwischen Bund und Ländern gelöst werden?
Welche Folgen hat der fortgesetzte Reformstau sowohl für die Studentinnen und Studenten als auch für die ärztliche Versorgung?
Und wie lassen sich die bestehenden Strukturen in der Universitätsmedizin stärken, um ein Ineinandergreifen von Lehre, Forschung und Patientenversorgung zu fördern?
Schlagworte
Forschung
Gesundheitspolitik
Lehre
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MB Direkt
Patientenversorgung
Reform
Reformansätze
Studium