Seminar Empfehlung
10-Jahres-Analyse der Kombinationstherapie von Ipilimumab und Nivolumab beim metastasierten Melanom
Adjuvante Melanomtherapie mit Dabrafenib und Trametinib
mRNA-basierte individualisierte Neoantigentherapie (INT) als adjuvante Behandlungsstrategie beim Melanom
Neoadjuvante Therapie des Melanoms mit Pembrolizumab
Neoadjuvante Therapie des Melanoms mit Nivolumab und Ipilimumab
Innovatives Fusionsprotein für die Behandlung des metastasierten Uvealmelanoms
Referent:in
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie
Direktor
In diesem Video präsentiert Prof. Dr. Sebastian Haferkamp aktuelle Entwicklungen in der systemischen und perioperativen Therapie des Melanoms. Anhand neuer Langzeitdaten, adjuvanter und neoadjuvanter Strategien sowie innovativer immunologischer Ansätze zeigt der Vortrag, wie dynamisch sich das therapeutische Spektrum in den letzten Jahren erweitert hat.
Ein Schwerpunkt liegt auf der 10-Jahres-Analyse der Kombination Ipilimumab + Nivolumab beim metastasierten Melanom. Die Daten aus CheckMate-067 bestätigen beeindruckende Langzeiteffekte mit hohen Überlebensraten und langanhaltenden Remissionen – ein Meilenstein der Immuntherapie.
Darüber hinaus wird die adjuvante Therapie mit BRAF/MEK-Inhibitoren (Dabrafenib + Trametinib) eingeordnet, die das Rezidivrisiko bei reseziertem Stadium III signifikant senkt und langfristige Überlebensvorteile ermöglichen kann.
Ein weiteres innovatives Feld ist die mRNA-basierte individualisierte Neoantigentherapie (INT), die auf personalisierten Tumorprofilen beruht und in Kombination mit Pembrolizumab vielversprechende Verbesserungen von RFS und DMFS zeigt.
Auch die neoadjuvante Immuntherapie rückt zunehmend in den Fokus. Vorgestellt werden Daten aus SWOG S1801 (Pembrolizumab) und NADINA (Ipilimumab + Nivolumab), die zeigen, wie stark bereits eine geringe zeitliche Verschiebung der Immuntherapie das rezidivfreie Überleben beeinflussen kann und welche Rolle die pathologische Response für die zukünftige Therapieplanung spielt.
Abschließend beleuchtet Prof. Haferkamp den Einsatz von Tebentafusp beim metastasierten Uveamelanom – einem seltenen, prognostisch ungünstigen Tumor. Trotz begrenzter Progressionskontrolle zeigt das bispezifische Fusionsprotein erstmals einen klaren Überlebensvorteil und markiert einen wichtigen Fortschritt für diese Patientengruppe.
Fachrichtungen
Indikationen
BRAF-V600-Mutation
BRAF-V600E
BRAF-V600K
malignes Melanom
Melanom
Metastasiertes Melanom
Neoantigene
Resektables Melanom
Stadium III Melanom
Stadium IV Melanom
Uveamelanom
Wirkstoffe
Checkpoint-Inhibitoren
Dabrafenib
Dacarbazin
IL-17-Inhibitoren
IL-23-Inhibitoren
Ipilimumab
mRNA-4157
Nivolumab
Pembrolizumab
Tebentafusp
Trametinib
V940
Schlagworte
Adjuvante Therapie
BRAF-Inhibition
CD3
Checkpoint-Blockade
Fernmetastasenfreies Überleben
fortgeschrittenes Melanom
Gesamtüberleben
Immunantwort
Immuntherapie
Immunzellinfiltrat
individualisierte Therapie
Kombinationstherapie
MEK-Inhibition
Monotherapie
mRNA-Therapie
Neoadjuvante Therapie
Neoantigen-Therapie
Neoantigene
Pathologisches Ansprechen
Personalisiertes Impfen
Progressionsfreies Überleben (PFS)
rezidivfreies Überleben
T-Zell-Aktivierung
TMB
Tumormutationslast
Tumorresektion
Uveamelanom
zielgerichtete Therapie
Zytokinfreisetzung