Seminar Empfehlung
Fallstricke bei der Blutdruckmessung in der Praxis
Intensive Blutdruckkontrolle bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko (ESPRIT-Studie)
Intensive Blutdruckkontrolle bei Patienten mit Typ-2 Diabetes (BPROAD-Studie)
Was ist eine normale Nierenfunktion, insbesondere im höheren Alter?
Semaglutid bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Diabetes Typ 2 (FLOW Studie)
InspeCKD Studie: Labordiagnostik in deutschen Hausarztpraxen bei Patienten mit Risiko für eine chronische Nierenerkrankung
RASi Initiierung bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz
Korrekturraten bei Hyponatriämie – das Dogma schmilzt weiter dahin…
Was bringt die Korrektur einer chronischen Hyponatriämie ?
Referent:in
Klinikum St. Georg gGmbH, Leipzig
Klinik für Nephrologie
Chefarzt
PD Dr. med. Ralph Wendt aus Leipzig gibt in seinem Vortrag einen Überblick über aktuelle Studienergebnisse und moderne Therapieansätze in der Nephrologie mit besonderem Fokus auf deren Relevanz für die hausärztliche Versorgungspraxis.
Zu Beginn thematisiert er die korrekte Durchführung der Blutdruckmessung in der hausärztlichen Praxis und stellt hierzu die groß angelegte ESPRIT-Studie vor, in der insgesamt 11.000 Patient:innen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko untersucht wurden. Ergänzend diskutiert Dr. Wendt die Ergebnisse der BROAD-Studie, welche den Blutdruckverlauf bei rund 13.000 Patient:innen mit Typ-2-Diabetes analysierte.
Im weiteren Verlauf des Vortrags wird die Frage nach der Definition einer physiologischen Nierenfunktion, insbesondere im höheren Lebensalter, differenziert betrachtet.
Darüber hinaus werden die aktuellen Ergebnisse der FLOW-Studie präsentiert, in der Patient:innen mit Chronischer Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes, mit Semaglutid behandelt wurden.
Die InspeCKD-Studie analysierte Daten von etwa 450.000 Patient:innen aus hausärztlichen Praxen hinsichtlich des Vorliegens einer chronischen Nierenerkrankung. In die Auswertung eingeschlossen wurden ausschließlich Patient:innen mit mindestens einer relevanten Komorbidität.
Anhand der STOP-ACEi-Studie diskutiert Dr. Wendt zudem den Stellenwert einer Therapie mit RAS-Hemmern bei Patient:innen mit einer glomerulären Filtrationsrate (GFR) unter 30 ml/min/1,73 m² und hebt hervor, dass auch in diesem Patientenkollektiv eine Initiierung der RAS-Blockade sinnvoll sein kann.
Abschließend widmet sich der Vortrag der Diagnostik und Therapie der Hyponatriämie, insbesondere den empfohlenen Korrekturraten. In diesem Zusammenhang stellt Dr. Wendt eine groß angelegte kanadische Studie mit etwa 23.000 eingeschlossenen Patient:innen vor, die zeigte, dass das Risiko einer osmotischen Demyelinisierung beziehungsweise Myelinolyse infolge einer Überkorrektur der Hyponatriämie äußerst gering ist. Diese Ergebnisse wurden in mehreren weiteren Studien bestätigt.
Indikationen
Albuminurie
Chronische Nierenerkrankung
CKD
Diabetes
eGFR
Herzinsuff
Hypertonie
Hyponatriämie
kardiovaskuläres Risiko
Niereninsuffizinez
Nierenschädigung
Nierenversagen
Post-COVID-Syndrom
Proteinurie
Schlaganfall
Typ-2-Diabetes
Wirkstoffe
ACE-Hemmer
ARB
Canagliflozin
Dapagliflozin
Empagliflozin
Finerenon
RAS-Hemmer
Semaglutid
SGLT2-Inhibitoren
Schlagworte
Blutdruckmessung
Hazard ratio
Hirnvolumen
Kardiovaskulärer Tod
Klinische Endpunkte
Kognitive Beeinträchtigung
Kohortenstudie
Langzeitstudie
Metaanalyse
MRT
Nebenwirkungen
Neuronale Aktivität
Nierenfunktion
Randomisierte Studie
Risikoabschätzung
Subgruppenanalyse
Systolischer Blutdruck
Therapieadhärenz
Verträglichkeit