
Messbares und Machbares: Endpunkte zwischen Evidenz und Innovation
PD Dr. med. Philip Julian Broser
Komplementäre Evidenz: Erkenntnisgewinn aus verschiedenen Studienansätzen
Dr. med. Andreas Ziegler
Perspektivwechsel: Vom klinischen Outcome zum individuellen Gewinn
Dr. med. Astrid Eisenkölbl
Wissenschaftliche Leitung
Ehem. Leiter des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz
Referent:in
Ostschweizer Kinderspital in Gallen
Leiter Neurophysiologie, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie
Referent:in
Universitätsklinikum Heidelberg
Zentrum für Kinder und Jugendmedizin
Oberarzt (Sektion Neuropädiatrie und Stoffwechselmedizin)
Referent:in
Kepler Universitätsklinikum
Kinder- und Jugendheilkunde
Oberärztin und Neuropädiaterin
PädiatrieLive zum Thema Duchenne-Muskeldystrophie. Welche klinischen Endpunkte sind bei der Duchenne-Muskeldystrophie wirklich messbar und relevant – und wo liegen die Grenzen der bisherigen Evidenz? Welche Erkenntnisse liefern unterschiedliche Studienansätze für die Bewertung neuer Therapien? Und wie lässt sich der Blick vom klinischen Outcome auf den individuellen Gewinn für betroffene Kinder und Jugendliche erweitern?
In dieser Online-Fortbildung der PädiatrieLive-Sendereihe für Sie im Studio:
PD Dr. med. Philip Julian Broser aus St. Gallen beleuchtet im Vortrag „Messbares und Machbares: Endpunkte zwischen Evidenz und Innovation“ den heterogenen Verlauf der Duchenne-Muskeldystrophie. Im Zentrum steht die Frage, wie sich bei unterschiedlichen Therapieansätzen relevante Veränderungen erfassen lassen. Behandelt werden funktionelle Tests für untere und obere Extremität, die Anforderungen an gute Endpunkte und der Wert von Verlaufstrajektorien gegenüber Einzelmessungen.
Dr. med. Andreas Ziegler aus Heidelberg stellt im Vortrag „Komplementäre Evidenz: Erkenntnisgewinn aus verschiedenen Studienansätzen“ dar, warum bei einer seltenen, langsam fortschreitenden Erkrankung eine einzelne Studie nicht alle Fragen beantworten kann. Am Beispiel eines mutationsunabhängigen Therapieansatzes werden randomisierte Studie, offene Extension, externe Kontrollen, Modellierung und Register als sich ergänzende Evidenzbausteine betrachtet, jeweils mit ihren typischen Verzerrungen.
Dr. med. Astrid Eisenkölbl aus Linz übersetzt im Vortrag „Perspektivwechsel: Vom klinischen Outcome zum individuellen Gewinn“ klinische Scores wie Gehtest, Treppensteigtest und Armfunktionsskala in den Alltag betroffener Kinder und Familien. Patientenvideos und Daten zu den Therapiewünschen von Familien veranschaulichen, wann eine Veränderung persönlich bedeutsam wird.
Fachrichtungen
Kanal
Sendungspartner

Indikationen
Duchenne-Muskeldystrophie
Wirkstoffe
Givinostat
Schlagworte
4-Stair-Climb-Test
4SC
6MWT
Erbkrankheit
Evidenz
Gehverlust
INNOVATION
Klinische Outcomes
OLE
rare disease
RCT
seltene Erkrankung
Studienansätze
Therapieeffekt