Was gibt es Neues zum SLE?
PD Dr. med. Peter Korsten
S3-Leitlinie im Fokus: Von der Theorie zur praktischen Anwendung
Sebastian Böltz
Was sagt die aktuelle Real-World-Evidenz?
Prof. Dr. med. Hanns-Martin Lorenz
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Düsseldorf
Klinik für Rheumatologie
ehem. Direktor der Klinik
Referent:in
St. Josef-Stift Sendenhorst
Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie
Chefarzt der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie
Referent:in
Uniklinikum Erlangen
Medizin 3 - Rheumatologie und Immunologie
Assistenzarzt
Referent:in
Universitätsklinikum Heidelberg
Klinik für Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie
Sektionsleiter Rheumatologie, Leitung Forschungsbereich Rheumatologie
RheumaLive mit Neuigkeiten zum systemischen Lupus erythematodes (SLE). Wie lässt sich die überarbeitete S3-Leitlinie in die Praxis umsetzen? Und welche Erkenntnisse liefern aktuelle Real-World-Evidenz Daten?
In dieser Online-Fortbildung der RheumaLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Was gibt es Neues zum SLE?: PD Dr. Peter Korsten aus Sendenhorst präsentiert aktuelle Daten zur Versorgungssituation von Patient:innen mit SLE. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erkenntnisse der ERN ReCONNET–SLICC–SLEuro sowie internationale Daten, einschließlich der SPOCS-Studie. PD Dr. Korsten geht auf die Baseline-Charakteristika und medikamentösen Therapien bei deutschen Patient:innen ein und erläutert die definierten Behandlungsziele, darunter die DORIS-Remission und der Lupus Low Disease Activity State (LLDAS). In diesem Zusammenhang erörtert PD Dr. Korsten die Implikationen dieser Ergebnisse und beleuchtet erste Ansätze für eine Treat-to-Target-Strategie beim SLE.
S3-Leitlinie im Fokus: Von der Theorie zur praktischen Anwendung: Sebastian Böltz aus Erlangen erläutert zunächst die Grundlagen der Leitlinienarbeit anhand der Leitlinien für SLE. Dabei hebt Herr Böltz übergeordnete Prinzipien wie eine frühzeitige Diagnose, eine multidisziplinäre Versorgung und die Bedeutung einer individuell abgestimmten Therapie zur Sicherung einer langfristigen Remission hervor. Anschließend geht Herr Böltz auf die empfohlenen pharmakologischen Strategien für das Management von SLE, Lupusnephritis (LN) und Antiphospholipid-Syndrom (APS) sowie das Management von Kinderwunsch und Schwangerschaft bei Patientinnen ein.
Was sagt die aktuelle Real-World-Evidenz?: Prof. Hanns-Martin Lorenz aus Heidelberg stellt innovative Ansätze in der biologischen Therapie des SLE vor und gibt dabei Einblicke in neue Studienergebnisse. Prof. Lorenz erläutert das pathogenetische Konzept des SLE und gibt einen Überblick über zugelassene, nicht zugelassene und experimentelle Medikamente. Prof. Lorenz diskutiert neben den Erkenntnissen der REGENCY- und BLISS-LN-Studien auch die Entwicklungen weiterer Biologika und bispezifischer Antikörper, die anhand eines Patientenfalls näher erläutert werden.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
Antiphospholipid-Syndrom (APS)
Lupusnephritis (LN)
Psoriasis (Pso)
systemischer Lupus erythematodes (SLE)
Wirkstoffe
Anifrolumab
Aspirin
Azathioprin
Belimumab
Calcineurin-Inhibitoren
Cyclophosphamid
Direkte Orale Antikoagulanzien (DOAK)
Glukokortikoide
Methotrexat
Mycophenolat mofetil
Rituximab
Tacrolimus
Vitamin-K-Antagonisten (VKA)
Schlagworte
B-Zell-Depletion
Definition of Remission in SLE (DORIS)
ERN ReCONNET-SLICC-SLEuro
EULAR Empfehlungen
Leitlinienempfehlung
Lupus Low Disease Activity State (LLDAS)
rare diseases
Real World Evidence (RWE)
S3-Leitlinie Management des SLE
Seltene Erkankungen
Systemic Lupus Erythematosus Prospective Observational Cohort Study (SPOCS)