Neue Wege bei Parkinson: Kombinationstherapien und sequenzielle Ansätze statt starrer Entscheidungen
Prof. Dr. med. Paul Lingor
Keine Angst vor dem Switch – Konstruktive Kasuistiken aus dem Klinikalltag
Dr. med. Ali Amouzandeh
Individuell statt Starr: Effekte der gerätegestützten Therapien auf nicht-motorische Symptome
Dr. med. Kathrin Janitzky
Wissenschaftliche Leitung
Klinikum Siegen
Klinik für Neurologie
Chefarzt
Referent:in
Klinikum rechts der Isar der TU München
Klinik für Neurologie / Spezialambulanz für Motoneuronerkrankungen, Spezialambulanz für Parkinsonerkrankungen, Spezielle neurologische Intensivmedizin
Oberarzt
Referent:in
Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH, Potsdam
Klinik für Neurologie und Klinische Neuropsychologie
Oberarzt
Referent:in
Evangelisches Krankenhaus Oldenburg
Universitätsklinik für Neurologie
Oberärztin
In dieser NeuroLive-Sendung zum Thema „Parkinson-Therapie: Vom „Entweder–Oder“ zur individuellen Behandlungssequenz“ werden die Vorteile einer sequenziellen gerätegestützten Therapie diskutiert und anhand von Patientenfällen genauer erläutert. Der abschließende Vortrag arbeitet noch einmal die Effekte der gerätegestützten Therapien auf nicht-motorische Symptome genauer heraus und erklärt wie die Patienten mit nicht-motorischen Symptomen von einer kontinuierlichen Behandlung profitieren können.
In dieser Online-Fortbildung der NeuroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. med. Paul Lingor aus München erörtert, wie Kombinationstherapien und sequenzielle Ansätze statt starrer Entscheidungen neue Wege bei der Behandlung von Morbus Parkinson eröffnen. Anhand einer Kasuistik veranschaulicht Prof. Lingor den initialen Verlauf einer Parkinsonerkrankung und diskutiert neben Differentialindikationen invasiver Verfahren auch Fluktuationen und nicht-orale Folgetherapien (NOFT). Dabei betont Prof. Lingor, frühzeitig an NOFT zu denken, und stellt Kombinationen fortgeschrittener Therapien mit CAT-PD vor.
Dr. med. Ali Amouzandeh aus Potsdam präsentiert konstruktive Kasuistiken aus dem Klinikalltag, die die Angst vor dem Switch nehmen sollen. Anhand der Patientenfälle demonstriert Dr. Amouzandeh, wie bei nachlassender Wirksamkeit einer NOFT ein Wechsel oder eine Evaluation invasiver Verfahren sinnvoll erfolgen kann. Dabei beleuchtet Dr. Amouzandeh individuelle Therapieentscheidungen, bei denen neben motorischen und nicht-motorischen Symptomen auch die Charakteristika der Patienten sowie deren individuelle Präferenzen und die ihrer Angehörigen zu berücksichtigen sind.
„Individuell statt starr“: Dr. med. Kathrin Janitzky aus Oldenburg stellt die Effekte gerätegestützter Therapien auf nicht-motorische Symptome (NMS) vor. Anhand umfassender Daten gibt Dr. Janitzky einen Überblick darüber, wie sich unterschiedliche Verfahren wie LCIG, Amorphin und STN-DBS auf Lebensqualität, Stimmung und Schlaf auswirken. Dabei fokussiert sich Dr. Janitzky auf den Zusammenhang zwischen NMS und Therapieeffekten sowie deren Bedeutung für ein besseres Verständnis individueller Behandlungsansätze.
Kanal
Indikationen
Chronic Fatigue
Essentieller Tremor
Fatigue
Fortgeschrittener Parkinson
Morbus Parkinson
Parkinson
Parkinson-Demenz
Schlafstörungen
Tremor
Wirkstoffe
Apomorphin
Carbidopa
Entacapon
Entacapon-Intestinalgel
Foscarbidopa
Foslevodopa
Levodopa
Levodopa/Carbidopa
Opicapon
Ropinirol
Safinamid
Schlagworte
APOMORPHEE-Studie
Apomorphininfusion
CAT-PD Studie
CSFLI
DGN
DGN-Leitlinie
DUOGLOBE-Studie
ELEGANCE-Studie
EuroInf
EuroInf 2
Fluktuation
Intestinale Pumpentherapie
LCIG
LECIPARK-Studie
Levodopa-Carbidopa-Intestinal-Gel (LCIG)-Therapie
MDS-Patienten
MDS-UPDRS
nicht-motorische Fluktuationen
nicht-motorische Symptome
NOFT
Patientenfälle
PRIAMO
Pumpentherapie
Quality of Life
Sequenztherapie
STN-DBS
Tiefe Hirnstimulation
Tiefe Hirnstimulation (THS)