Formenkreis der Psoriasiserkrankungen
Meilensteine im Verständnis der Psoriasis-Pathophysiologie
Pathogenese der Psoriasis
Das Gedächtnis der Haut
Fazit
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Heidelberg
Hautklinik
Stellvertretender Klinikdirektor, Leitender Oberarzt
Die Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche, immunvermittelte Systemerkrankung mit vielfältigen klinischen Manifestationen. Das Modul vermittelt einen kompakten Überblick zur Pathophysiologie und beschreibt den Formenkreis der Psoriasis mit seinen unterschiedlichen Erscheinungsbildern. Im Zentrum steht eine fehlregulierte Immunantwort mit Aktivierung von T-Zellen und Freisetzung proinflammatorischer Zytokine, insbesondere entlang der IL-23/IL-17-Achse. Dadurch werden Keratinozyten stimuliert und eine entzündliche Kaskade ausgelöst. TNF wirkt als zentraler Verstärker dieser Prozesse. Die dargestellten Signalwege erklären die Wirksamkeit moderner zielgerichteter Therapien. Zudem wird das Konzept residenter Gedächtnis-T-Zellen erläutert, das Rezidive an denselben Hautarealen pathophysiologisch verständlich macht und neue therapeutische Perspektiven eröffnet.
Indikationen
Generalisierte pustulöse Psoriasis
Paradoxe Psoriasis
Psoriasis
Psoriasis vulgaris
Psoriasis-Arthritis
Psoriasis-Arthritis (PsA)
Wirkstoffe
Adalimumab
Etanercept
Guselkumab
Secukinumab
Ustekinumab
Schlagworte
Adaptive Immunantwort
Angeborene Immunität
Autoimmunerkrankung
Chronische Hautentzündung
Dendritische Zellen
Entzündungskaskade
Epidermale Hyperplasie
Hautimmunologie
IL-17A
IL-17F
IL-23
IL-36
Immunmodulation
Immunologisches Hautgedächtnis
Immunpathologie
JAK-STAT-Signalweg
Keratinozytenproliferation
Plaque-Psoriasis
Psoriasis-Pathogenese
Residente Memory-T-Zellen
Systemerkrankungen
Th1-Immunantwort
Th22-Zellen
TNF-alpha
Translationale Medizin
TYK2-Inhibition
zielgerichtete Therapie
Zytokine