Diagnosestellung und Erstlinientherapie bei PBC
Prof. Dr. Heike Bantel
Innovationen und Perspektiven der PBC-Therapie
Prof. Dr. Andreas Kremer
Individuelles Symptommanagement bei PBC-Patient:innen
Prof. Dr. med. Johannes Wiegand
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes, Homburg
Innere Medizin II / Schwerpunkt Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin, Zusatzbezeichnung Infektiologie
Direktor der Klinik
Referent:in
Universitätsklinikum Leipzig
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie mit Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Oberarzt Bereich Hepatologie der Klinik und Poliklinik für Onkologie, Gastroenterologie, Hepatologie und Pneumologie
Referent:in
UniversitätsSpital Zürich
Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie
Stv. Klinikdirektor / Leiter Hepatologie
Referent:in
Medizinische Hochschule Hannover
Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie und Endokrinologie
Oberärztin
GastroLive mit dem Thema: PBC - Therapiestrategien und Symptommanagement heute. Wie wird die Erstlinientherapie bei PBC durchgeführt? Welche Medikamente sind bereits in der Zweitlinientherapie der PBC im Einsatz? Wie sieht die Behandlung von Juckreiz bei Patientinnen und Patienten mit PBC aus?
In dieser Online-Fortbildung der GastroLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Heike Bantel aus Hannover gibt einen Überblick über die Diagnosestellung und Erstlinientherapie bei PBC sowie eine Prognose für die weitere Entwicklung. Prof. Bantel stellt die biochemischen Kriterien zur Beurteilung des Ansprechens auf eine UDCA-Therapie und die prognostische Relevanz des Therapieansprechens bei PBC vor. Anschließend geht Prof. Bantel auf die Risikofaktoren für Transplantation und Mortalität bei fortgeschrittener Fibrose sowie die Risikostratifizierung mittels Lebersteifigkeitsmessung ein.
Prof. Dr. Andreas Kremer aus Zürich diskutiert Innovationen und Perspektiven der PBC-Therapie und legt dabei den Schwerpunkt auf Phase-III-Studien, Biomarker und Juckreiz. Prof. Kremer vergleicht zunächst Obeticholsäure mit Bezafibrat bei PBC und zeigt das Therapieansprechen in Phase II-Studien. Anschließend wird der Wirkmechanismus der PPAR-Agonisten und die Verbesserung des Pruritus (NRS) vorgestellt.
Prof. Dr. Johannes Wiegand aus Leipzig bespricht das individuelle Symptommanagement bei PBC-Patient:innen. Zunächst geht Prof. Wiegand auf das Thema Pruritus ein und stellt PPAR-Agonisten als Therapieoption vor. Anschließend werden verschiedene Studien wie FITCH, Response und Elative beleuchtet. Abschließend konzentriert sich Prof. Wiegand auf Fatigue und die mögliche Beeinflussung über GABA-A Rezeptoren.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
Fatigue
Fibrose
Juckreiz (Pruritus)
Primär biliäre Cholangitis (PBC)
Sicca-Syndrom
Wirkstoffe
Bezafibrat
Bilirubin
Budesonid
Elafibranor
Fenofibrat
Obeticholsäure
Placebo
Seladelpar
Ursodeoxycholsäure
Schlagworte
CAVE
chronische Autoimmunerkrankung
COBALT
DGVS-Leitlinie
ELATIVE-Studie
FITCH-Studie
FXR Agonismus
Gallengänge
Global PBC Studie
Herausforderungen
INNOVATION
PPAR-Konzepts
RESPONSE-Studie
Risikofaktoren
Sicherheitsaspekte
Systemmanagement
Therapie
Therapieansprechen
Therapieoptionen
UDCA-Therapie