Seminar Empfehlung
Effizienz von Baloxavir zur Verhinderung einer Übertragung von Influenza
Einfluss von Hydrocortison auf die Mortalität bei schwerer ambulant erworbener Pneumonie
Wirksamkeit von Makroliden als Ergänzung zu Betalaktamen bei der ambulant erworbenen Pneumonie
Einfluss einer Multiplex-PCR auf das Management der ambulant erworbenen Pneumonie in der pädiatrischen Notaufnahme
Einfluss einer Multiplex-PCR auf Antibiotic Stewardship und klinische Endpunkte bei nosokomialer und ventilatorassoziierter Pneumonie
Einfluss der empirischen Antibiotikagabe bei moderater Immunkompression und hospitalisierter Pneumonie
Adjuvante Kortikosteroide bei schwerer Pneumocystis jirovecii Pneumonie bei Personen ohne HIV
Referent:in
Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II
Fachärztin für Innere Medizin, Notfallmedizin, Infektiologin und ABS Expertin (DGI)
In diesem Video zum Thema „Pneumonie/Infektiologie“ bietet PD Dr. Johanna Erber aus München einen aktuellen Überblick über Prävention, Diagnostik und Therapie respiratorischer Infektionen mit besonderem Fokus auf klinisch relevante Studien und praxisnahe Entscheidungsstrategien.
Im Bereich der Prävention wird die Effizienz von Baloxavir zur Reduktion der Influenza-Übertragung diskutiert und im Kontext moderner antiviraler Strategien eingeordnet.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Behandlung der ambulant erworbenen Pneumonie. Aktuelle Daten zur Rolle von Hydrocortison bei schwerer CAP, insbesondere aus der REMAP-CAP-Studie, werden im Hinblick auf eine mögliche Mortalitätsreduktion kritisch beleuchtet. Zudem wird die Bedeutung von Makroliden als Ergänzung zu Betalaktamen analysiert, einschließlich der Frage, ob und bei welchen Patientengruppen eine Kombinationstherapie gegenüber einer Monotherapie klinische Vorteile bietet.
Im diagnostischen Kontext wird der Einfluss moderner molekularer Verfahren hervorgehoben. Die Rolle der Multiplex-PCR wird sowohl für das Management der CAP in der pädiatrischen Notaufnahme anhand der OPTIPAC-Studie als auch für Antibiotic Stewardship und klinische Endpunkte bei nosokomialer und ventilatorassoziierter Pneumonie auf Basis der INHALE-WP3-Daten diskutiert.
Abschließend widmet sich Dr. Erber der besonderen Situation immunsupprimierter Patientinnen und Patienten. Dabei werden Strategien der empirischen Antibiotikatherapie bei moderater Immunkompression sowie der Einsatz adjuvanter Kortikosteroide bei schwerer Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie bei HIV-negativen Betroffenen eingeordnet.
Indikationen
Ambulant erworbene Pneumonie
HIV
hospitalisierte Pneumonie
Influenza
Nosokomiale Pneumonie
Pneumocystis jirovecii-Pneumonie
Respiratorische Infektion
Ventilator-assoziierte Pneumonie
Wirkstoffe
Alemtuzumab
Atovaquon
Azithromycin
Baloxavir
Betalaktam
Clarithromycin
Cyclophosphamid
Dapson
Fludarabin
Hydrocortison
Idelalisib
Kortikosteroide
Makrolide
Oseltamivir
Pentamidin
Prednisolon
Rituximab
Temozolomid
Trimethoprim/Sulfamethoxazol
Zanamivir
Schlagworte
ACCESS-Studie
Antibiotic Stewardship
CAPE-COD-Studie
Immunsuppression
INHALE-WP3
Multiplex-PCR
OPTIPAC-Studie
REMAP-CAP-Studie
respiratorische Infektion
SIRS-Kriterien