
Das erste Rezidiv
Dr. med. Tim Richardson
ADC-Revolution
Dr. med. Leonie Menghesha, F.E.B.O.
Patientensicherheit & Monitoring
Prof. Dr. med. Philipp Steven, FARVO
Wissenschaftliche Leitung
Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital Münster
Ärztliche Leitung
Referent:in
Uniklinik Köln
Innere Medizin I - Onkologie, Hämatologie, Klinische Infektiologie, Klinische Immunologie, Hämostaseologie, Internistische Intensivmedizin
Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie, Leiter der Myelomsprechstunde
Referent:in
MVZ AR Augenblick Rheinland GmbH in Erftstadt und Brühl
Fachärztin für Augenheilkunde
Referent:in
Privatpraxis für Augenheilkunde in Köln
Uniklinik Köln - Klinik I für Innere Medizin und Zentrum für Augenheilkunde - Centrum für Integrierte Onkologie, CIO
Leiter Kompetenzzentrum für okuläre GvHD
OphthalmoLive zum Thema ADCs. Was bedeutet das erste Rezidiv beim Multiplen Myelom und welche Rolle können BCMA-gerichtete ADCs dabei spielen? Wie lassen sich okuläre Nebenwirkungen früh erkennen und durch konsequentes Monitoring die Patientensicherheit verbessern? Welche neuen ADC-Entwicklungen stehen in der Pipeline?
In dieser Online-Fortbildung der OphthalmoLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Dr. Tim Richardson aus Köln befasst sich mit dem Thema des ersten Rezidivs beim Multiplen Myelom. Ausgehend von Epidemiologie und dem heterogenen klinischen Verlauf der Erkrankung ordnet Dr. Richardson die Entwicklung der Therapieoptionen über die vergangenen Jahrzehnte ein und stellt die Rolle BCMA-gerichteter Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) in der Rezidivtherapie vor, einschließlich deren Wirkprinzip und aktueller Zulassungssituation.
Dr. Leonie Menghesha aus Köln gibt unter dem Titel „ADC-Revolution" einen Überblick über die in Europa zugelassenen Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und deren Wirkmechanismus. Dr. Menghesha erläutert, wie On-Target- und Off-Target-Effekte des sogenannten Payloads zur okulären Toxizität beitragen können und stellt anhand eines Fallbeispiels typische okuläre Befunde wie corneale Pseudomikrozysten und Bindehautveränderungen vor.
Prof. Dr. Philipp Steven aus Köln widmet sich Patientensicherheit und Monitoring bei ADC-Therapien. Von der Rolle der Augenärzt:innen im interdisziplinären Behandlungsteam – Baseline-Untersuchung, Verlaufskontrollen, Befundmitteilung an die Onkologie – spannt Prof. Steven den Bogen zur Einstufung des Schweregrads okulärer Nebenwirkungen und den daraus resultierenden augenärztlichen und onkologischen Maßnahmen. Da Nebenwirkungen durch ADCs häufig reversibel sind, aber spezielle Kenntnisse und ein vorausschauendes Management erfordern, plädiert Prof. Steven abschließend für eine enge Zusammenarbeit zwischen Ophthalmologie und Onkologie angesichts steigender Patientenzahlen.
NP-DE-MMU-WCNT-260012(06.2026)
Kanal
Veranstalter

Indikationen
Corneale Pseudomikrozysten
Keratopathie
Multiples Myelom (MM)
Pseudomikrozyste
Wirkstoffe
Belantamab Mafodotin
Brentuximab vedotin
Datopotamab deruxtecan
Enfortumab Vedotin
Mirvetuximab-Soravtansine
Tisotumab Vedotin
Trastuzumab Emtansin
Schlagworte
Antibody Drug Conjugates
BCMA-gerichtete Therapie
Monitoring
Nebenwirkungen am Auge
Patientensicherheit