Seminar Empfehlung
Früh-Diagnostik
Prof. Dr. Dr. med. Philipp Sewerin
Therapie
Prof. Dr. med. Frank Behrens
Wenn die Haut übrig bleibt, was dann?
Dr. med. Nadia Ninosu
Wissenschaftliche Leitung
Universitätsklinikum Frankfurt
Oberärztin, Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie
Referent:in
St. Elisabeth Gruppe, Katholische Kliniken Rhein-Ruhr
Rheumazentrum Ruhrgebiet
Oberarzt
Referent:in
Universitätsklinikum Frankfurt
Medizinische Klinik 2 - Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie, Rheumatologie, Infektiologie
Leiter des Schwerpunktes Rheumatologie, Prüfarzt und Geschäftsführer Centrum für innovative Diagnostik und Therapie Rheumatologie/Immunologie (CIRI), Forschungsbereichsleiter Klinische Forschung des Fraunhofer Institutes ITMP
Referent:in
Universitätsmedizin Mannheim / Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Fachärztin für Dermatologie und Venerologie
RheumaLive rückt die Psoriasis Arthritis (PsA) in den Mittelpunkt. Wie kann die Frühdiagnostik verbessert werden, um Krankheitsverläufe rechtzeitig zu erkennen? Welche Empfehlungen gibt die aktuelle Leitlinie? Und welche Therapieoptionen sind sinnvoll, wenn die Gelenkentzündung bereits kontrolliert ist, die Hautsymptome aber fortbestehen?
In dieser Online-Fortbildung der RheumaLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Früh-Diagnostik: Prof. Philipp Sewerin aus Herne widmet sich der Herausforderung, den Übergang von einer reinen Hautbeteiligung zur Gelenkerkrankung rechtzeitig zu erfassen. Prof. Sewerin beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zu Biomarkern und erläutert, warum eine gezielte genetische Diagnostik trotz zahlreicher bekannter Genlokalisationen bisher keinen Einzug in die klinische Routine gefunden hat. Zudem geht Prof. Sewerin auf den Stellenwert bildgebender Verfahren, die Problematik des diagnostischen Delays und die Auswirkungen einer präzisen Zuordnung früher Befunde auf den weiteren Krankheitsverlauf ein.
Therapie: Prof. Frank Behrens aus Frankfurt strukturiert Therapiestrategien bei PsA anhand klinischer Zielparameter wie der minimalen Krankheitsaktivität. Dabei beschreibt Prof. Behrens, wie Daten aus der AgAIN-Studie die Auswahl der Wirkstoffe steuern können. Neben biologischen Mechanismen wie der Normalisierung des Psoriasis-Transkriptoms wird das Prinzip der „Dual Targeted Therapie“ (DTT) erörtert. Prof. Behrens zeigt auf, wie die Kombination komplementärer Wirkmechanismen bei komplexen Verläufen greift und wie die vorliegende Datenlage zu Wirksamkeit und Sicherheit einzuordnen ist.
Wenn die Haut übrig bleibt, was dann?: Dr. Nadia Ninosu aus Frankfurt/Mannheim veranschaulicht anhand eines Fallbeispiels das dermatologische Management bei Patient:innen mit PsA, bei denen trotz rheumatologischer Therapie die Hauptsymptomatik persistiert. Dr. Ninosu beschreibt die Umsetzung der aktuellen S3-Leitlinie und erläutert, wie Therapieziele wie PASI90 in der klinischen Praxis definiert werden. Dabei geht Dr. Ninosu auch darauf ein, wie Basismaßnahmen und gezielte topische Behandlungspfade die Systemtherapie ergänzen können. Zudem führt Dr. Ninosu die Kriterien der Checkliste zur Indikationsstellung einer Systemtherapie aus und skizziert den Entscheidungsweg bei unzureichendem Ansprechen. Dabei verdeutlicht Dr. Ninosu, wie durch Dosisanpassungen, Intervallverkürzungen oder einen gezielten Therapiewechsel eine umfassende Kontrolle des Hautbefundes möglich ist.
Kanal
Indikationen
Plaque-Psoriasis
Psoriasis (Pso)
Psoriasis Arthritis (PsA)
Psoriasis vulgaris
Psoriasis-Arthritis (PsA)
Wirkstoffe
Betamethason
Calcipotriol
Tacrolimus
Terbinafin
Schlagworte
Automatic Psoriasis Area and Severity Index (APASI)
Body Surface Area (BSA)
Dermatology Life Quality Index (DLQI)
Keratolyse
Psoriasis Area and Severity Index (PASI)
Systemische Therapie
topische Therapie