Diagnostik & Co – Neue Technologien für eine patientenindividuelle Behandlung
Prof. Dr. med. habil. Anja Liekfeld, F.E.B.O.
Intraokularlinsen der nächsten Generation: Verbesserte Sehqualität und Patientenzufriedenheit
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Kohnen, F.E.B.O.
Presbyopiekorrektur – Welchen Stellenwert haben multifokale Intraokularlinsen?
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Ramin Khoramnia, F.E.B.O.
Wissenschaftliche Leitung
Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital Münster
Ärztliche Leitung
Referent:in
Klinikum Ernst von Bergmann gemeinnützige GmbH, Potsdam
Augenklinik
Chefärztin, Fachärztin für Augenheilkunde, Fellow of the European Board of Ophthalmology
Referent:in
Universitätsklinikum Frankfurt
Klinik für Augenheilkunde
Direktor der Klinik für Augenheilkunde
Referent:in
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde
Ärztlicher Direktor
OphthalmoLive mit aktuellen Erkenntnissen zur Refraktivchirurgie und neuen Linsentypen zur verbesserten Sehqualität von Patientinnen und Patienten. Welche neuen Technologien und refraktivchirurgischen Behandlungsoptionen gibt es? Wie werden Intraokularlinsen, die das Seherlebnis und den Komfort für Patientinnen und Patienten erheblich steigern, implantiert?
In dieser Online-Fortbildung der OphthalmoLive-Sendereihe für Sie im Studio:
Prof. Dr. Anja Liekfeld aus Potsdam gibt einen Überblick über neue Technologien für eine patientenindividuelle Behandlung. Prof. Liekfeld konzentriert sich auf moderne diagnostische Verfahren, die die Patienten- und Linsenauswahl in der refraktiven Chirurgie verbessern können. Dabei geht Prof. Liekfeld auf Technologien zur Analyse des Tränenfilms, der Hornhaut, der Pupillometrie und der Makula sowie deren Einfluss auf eine präzisere IOL-Berechnung ein.
Univ.-Prof. Dr. Thomas Kohnen aus Frankfurt stellt Intraokularlinsen der nächsten Generation vor, die die Sehqualität verbessern und die Patientenzufriedenheit erhöhen. Prof. Kohnen geht detailliert auf die optimierten optischen Eigenschaften neuer Intraokularlinsen (IOL) ein und diskutiert diffraktive und nicht-diffraktive EDOF-IOLs (Extended Depth of Field Intraocular Lenses). Innovative Konzepte zur Reduktion photischer Phänomene werden ebenfalls diskutiert.
Prof. Dr. Dr. Ramin Khoramnia aus Dresden beleuchtet den Stellenwert multifokaler Intraokularlinsen (MIOL) in der Presbyopiekorrektur. Anhand klinischer Daten zeigt Prof. Khoramnia, wie trifokale IOL eine Verbesserung der Visuswerte im Fern-, Intermediär- und Nahbereich ermöglichen und zu einer hohen Patientenzufriedenheit beitragen. Darüber hinaus werden photische Phänomene wie Halos und Blendung klassifiziert und mit diffraktiven bifokalen IOL verglichen. Abschließend wird anhand von Defokuskurven gezeigt, wie multifokale IOL eine stabile Sehschärfe über den gesamten Sehbereich ermöglichen können.
Fachrichtungen
Kanal
Indikationen
Alterssichtigkeit
Glaukom
Presbyopie
Schlagworte
Aberrometrie
Diffraktive EDOF-Linse
EDOF-Linsen
Endothelzellmessung
erweiterte Tiefenschärfe
ESCRS
Extended Depth of Focus (EDOF)
Interferometrie
Intraokularlinsen
IOL-Klassifikation
Keratometrie
Mehrstärkenlinsen
Meibografie
Messung der Tränenaufrisszeit
Monofokal-Plus-Linsen
Multifokale Intraokularlinsen (MIOL)
Multifokallinsen
Nicht-diffraktive “wavefront-shaping“-EDOF
Nicht-diffraktive EDOF-IOL
Optische Kohärenz-Tomografie (OCT)
Presbyopiekorrektur
Pupillometrie
RLA-Studien
Schirmer-Test
Tomografie
Topografie
Trifokale IOL